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adyton (Altgriechisch:ἄδυτον / ádyton - « das Unzugängliche »; Latein:adytum) ist das unzugängliche Heiligste der naos von a Antiker griechischer Tempel (oder der cella von a Römischer Tempel). Es war oft für spezifisch religiöse Funktionen reserviert.
Dies betraf oft einen kleinen Raum auf der Rückseite des naos, oder eingefügt in die naos, es könnte aber auch ein Untergrund sein (man spricht von a Krypta) oder auf a Bühne erhabener Raum.
In mehreren alten Tempeln, insbesondere dem von Orakel- oder heilende Gottheiten, war damit am heiligsten Kultbild von der Gottheit des Hauptraums des Tempels getrennt und war nur von Priestern erlaubt oder Akolythen eingegeben werden. Der bekannteste adyton ist wohl das von Apollon-tempel te Delphi (ca. 2,74 x 3,65 m), in dem die pythia auf einen Stativ saßen die Orakel des Gottes, die dann von Priestern für die fragenden Gläubigen übersetzt wurden. adyta wurden auch in anderen Tempeln dieser Gottheit gefunden, wie z Bassae, Claros und delos. Ebenfalls Nyx gab Orakel in Höhlen oder adyta.
Im Gegensatz zum griechischen Mutterland, wo es adyton existierte nur in archaischen Tempeln, es wurde in griechischen Tempeln gefunden Sizilien auch in der Klassik noch weit verbreitet (z.B. die Tempel von Selinunt).
Häufig adyton als Synonym für abaton benutzt. In dem Archäologie der Begriff wird auch verwendet, um ähnliche Räume in anderen Kulturen anzuzeigen, wie z. B. at Ägyptische Tempel.
Verweise
- (fr) R. Ginouves, Dictionnaire méthodique de l'architecture grecque et romaine, III, Rom, 1998, p. 43-44. ISBN 2728305293
- (und) W J. breit, Das Orakel: Die verlorenen Geheimnisse und verborgenen Botschaften des antiken Delphi, London, 2006. ISBN 1594200815
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