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Albero II van Chiny-Namen
Albero II. von Chiny-Namur
um 1100-1145
Bischof von Lüttich
Zeitspanne1135-1145
VorgängerAlexander I. von Gulik
NachfolgerHendrik van Leyen
VaterOtto II. von Chiny
MutterAdelaide von Namur

Albero II. von Chiny-Namur (um 1100 - Ostia27. März1145) war mal Fürstbischof von Lüttich von 1135 bis 1145. Er brachte Ordnung in den Flickenteppich des Fürstbistums, und dies nach dem Debakel seines Vorgängers, Alexander I. von Gulik. Albero II. stammte nicht aus Lüttich.

Familie

Albertos Vater Graf Otto II. von Chiny und seine Mutter war Adelaide von Namur, Tochter des Grafen Albert III. von Namur. Das Grafenhaus Namur hat Albero stets in seinem bischöflichen Amt in Lüttich unterstützt. Seine unmittelbare Familie war[1]

Albero . selbst war Archidiakon in dem Diözese Metz.

Bischof von Lüttich

1135 ernannte das Konzil von Pisa den Lütticher Bischof Alexander I. von Gulik für Fehlverhalten. Die Lütticher Domherren wählten den neuen Bischof Albero von Chiny-Namur (1135). Diese Wahl eines nicht in Lüttich ansässigen Fürstbischofs von Lüttich lässt sich nur mit der großen Unterstützung seiner Familie erklären. vollständig Investiturstreit war es immer noch Brauch, dass der kaiser Lothar III des Römisch-Deutschen Reiches ernannte Albero auf Antrag des Saint Lambert Kapitel aus Lüttich.

Die Lütticher wollten Ordnung schaffen, vor allem die Zersplitterung des Lütticher Territoriums durch aufständische Adelige musste ein Ende haben. Bischof Albero tat dies auch mit Gewalt. Das schwierigste Behördenproblem war die Situation um die Burg von Brühe. Im Jahr 1134, im Jahr vor Alberos Wahl, wurde die aufdringliche Reinoud I. Graf von Bar, eroberte Bouillon durch nächtlichen Verrat in der Lütticher Garnison. Da Bouillon rechtmäßig den Fürstbischöfen von Lüttich gehörte, bestand Handlungsbedarf[3]. Das Anathema von Bischof Albero hatte keine Wirkung. Drei Versuche, in die Römisch-Deutsches Reich Recht haben, gescheitert. Als Reinoud I. van Bar und der Namurer Graf Hendrik I. (verwandt mit Albero) sich der Stadt Lüttich anschlossen Fosses-la-Ville geplündert, genug war genug in Lüttich (1140).

Belagerung von Bouillon (1141)

Bischof Albero überzeugte Heinrich I. von Namur, zusammen mit den Lüttichern die Burg Bouillon anzugreifen (1141).[4] Diese Burg wurde von den Söhnen von Reinoud I van Bar verteidigt. Die Burg galt als uneinnehmbar. Die Belagerung der Burg zog sich über 50 Tage hin. Chronisten zufolge wurden die Lütticher Truppen durch die Reliquien von Saint Lambert die den Lüttichern gezeigt wurden. Bischof Albero eroberte die Burg Bouillon, was in Lüttich einen Freudenausbruch auslöste. Nach jahrelanger Besetzung durch Reinoud I van Bar ging Bouillon wieder in den Besitz von Lüttich über. Bischof Albero führte den 28. April zum Triumphtag des Heiligen Lambertus[5], an dem Tag, an dem ihm das Schloss Bouillon in die Hände fiel. Aus Rache setzte Reinoud I. die Stadt Fosses-la-Ville erneut in Brand (1142).

Lüttich

Bischof Albero unterstützte den Aufbau von Abteien der Prämonstratenser zum Beispiel auf dem Berg Mont Cornillon in Lüttich.[6] In einem anderen Stadtteil von Lüttich, in der Féronstrée, brach ein großes Feuer aus (1143); Dies führte zu Verleumdungen über das Verhalten von Bischof Albero, denn das Feuer wurde als schlechtes Omen interpretiert.

Reichsbischof

1138 die Dynastie der Hohenstaufen an die Macht im Römisch-Deutschen Reich: Konzil III, bis dahin König von Italien, wurde in Aachen zum römisch-deutschen König von Deutschland gekrönt. Albero kannte Conseil III von einer früheren Italienreise. Er hielt sich mehrmals am Hof ​​Konrads III. auf. Albero wurde am Hof ​​in Köln (1138), in Mainz (1138), in Straßburg (1139), in Worms (1140) und sogar in Lüttich (1139) aufgehalten.

Ablage

Der mächtige Lütticher Prälat Hendrik van Leyen forderte die Absetzung von Bischof Albero. Das Fehlverhalten des Lütticher Klerus war ihm ein Dorn im Auge, vor allem die Tatsache, dass Bischof Albero disziplinarisch nichts dagegen unternommen hat[7]. Papst Lucius II verlangte ein Interview in Rom. Albero ging nach Rom, starb aber auf dem Rückweg, Ostia, der Hafen von Rom (1145). Hendrik van Leyen folgte ihm als Fürstbischof von Lüttich.