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Alexandre Braun
Alexander Braun.

Conrad Alexandre Braun (Nivelles, 7. Juni1847Brüssel, 30. März1935), meist Alexander Braun genannt, war ein BelgierPolitiker für die Katholische Partei und ein Anwalt.

Lebenszyklus

Braun war ein Nachkomme der Familie braun und der Sohn von Thomas Braun, einer raus Deutschland Ursprung Erzieher und normaler Schulleiter in Nivelles.

1875 heiratete er Stephanie Marcq. Sie hatten zwölf Kinder, darunter

  • Thomas Braun (1876-1961), Jurist und Dichter
  • Henri Braun (1881-1980), Mönch der Abtei Maredsous, Architekten
  • Ida Braun (1891-1926), heiratete Baron Paul de Sadeleer (1887-1973), Rechtsanwältin am Berufungsgericht in Brüssel und Bürgermeisterin von Haltert
  • Antoine Braun (1893-1980), Dominikanermönch, Theologe und Rektor der Universität Freiburg.

Der Bürgermeister von Gent und Vertreter des Volkes Emile Braun war sein Bruder.

Er war Mitglied von K.A.V. Lovania Löwen.

Anwalt

Büste von Alexandre Braun im Justizpalast von Brüssel.

Doktor der Rechtswissenschaften der Universität Lüttich, Braun war auch Stipendiat an den Universitäten von Berlin und Heidelberg. Er wurde Anwalt und spezialisiert sich hauptsächlich auf die Markenrecht.

Von 1889 bis 1898 und von 1904 bis 1907 war er Mitglied des Rates der Anwaltskammer. 1886 war er Förderer des belgischen Anwaltsverbandes und wurde 1892 dessen Präsident. Er war Vorsitzender der Bar von 1893 bis 1895 als Rechtsanwalt in Brüssel tätig. Er beendete seine Karriere 1929.

Braun war Rechtsberater der deutschen Botschaft in Brüssel. Bei Kriegsausbruch am 5. August 1914 brach er alle Verbindungen ab.

Während des Ersten Weltkriegs verteidigte er Belgier vor dem deutschen Militärgericht. Er verteidigte die Priester und später KardinalJoseph Cardijn wem wurde vorgeworfen Patriotismus. Am Ende bekam Cardijn ein Haft von 13 Monaten und einer Geldstrafe von 150 Kennzeichen.

Politik

Später wechselte Braun auch in die Politik.

1892 war er Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der Ligue Nationale pour le suffrage universel et la représentation proportionnelle. Er gründete auch den „Cercle Léon XIII“, eine von den Enzyklika des Papstes inspirierte Diskussionsgruppe. 1902 gründete er das Unternehmen patria, Sitz der Katholischen Partei in Brüssel, die nacheinander im Parksteeg, der Rue du Parchemin, der Ursulinestraat und schließlich der Broekstraat angesiedelt war. Er gehörte zu der Gruppe unter der Leitung von Jules Renkin und Henry Carton de Wiart der sozialdemokratische Flügel begann sich innerhalb der katholischen Partei zu bilden. 1895 war er zusammen mit den beiden ersteren als Rechtsanwalt für die Zeitung "La Justice Social" tätig, die die Verteidigung ihres Parlamentskollegen, eines Priesters, übernommen hatte Adolf Daens.

Zwischen 1900 und 1929 war er Senator für die Bezirk von Brüssel und war einer der führenden Tenöre der katholischen Partei. Er wurde Vorsitzender der Justizkommission. Im 1925 Er wurde genannt Staatsminister, was bisher außergewöhnlich war für jemanden, der noch nie in der Regierung war.

Seine parlamentarische Tätigkeit umfasste hauptsächlich:

  • bürgerliche Rechtspersönlichkeit für die Universitäten Brüssel und Leuven 1911)
  • Kinderschutz (1912)
  • die Glücksspiele und Casinos
  • Rechte und Pflichten von Ehepaaren
  • die gemeinnützigen Vereine (1921)

Veröffentlichungen

  • Quinze jours aux Bords du Nashorn. Impressionen von Touristen, Lüttich, Dessain, 1867.
  • L'Âme, ses facultés et ses principales opérations, Lüttich, Dessain, 1869.
  • Chacun ist ein Ort. Sprichwort und un acte, Brüssel, Elternteil, 1870.
  • Traité des marques de fabrique et de commerce, Brüssel 1880
  • Des droits des étrangers en Belgique en matière de marques de fabrique et de commerce et de nom commercial, Journal du droit international pr., 1881.
  • Nouveau Traité des marques de fabrique et de commerce Brüssel und Paris, 1880, 768 S.
  • Traité pratique du droit civil allemand, Avec Th.-M.Hegener & Em. Ver Hees Bruxelles-Bruylant & Paris Marescq, 1893.
  • La loi sur la milice du 14. Dezember 1902, in: Revue catholique de droit, Löwen, 1902.
  • Les marques de fabrique et de commerce, Thomas Braun, Albert Capitaine, Alexandre Braun, Bruxelles, Bruylant et Paris, Librairie générale de Droit et de Jurisprudence, 1908.
  • Erbfolge von S.M. Leopold II. Plaidoirie pour le baron Auguste Goffinet, Brüssel, 1911,
  • tude sur la Guarantee du vendeur und matière d'objets d'art
  • tude sur la responsabilité civile en ca d'accident
  • Seiten in den Zeiten 1914-1918, Recueil de Poèmes, Vromant, Brüssel, 1918.
  • Seiten intimes 7 juin 1927, recueil de poèmes, Vromant, Bruxelles, 1927.

Literatur

  • Paul SEGERS, Alexander Braun, in: La Libre Belgique, 5. Mai 1929
  • Fernand PASSELECQ, Meister Alex. braun, in: Journal des Tribunaux, 7. April 1935
  • Edmond DE BRUYN, Monsieur Alexandre Braun, in: Revue catholique des idées et des faits, 24. Mai 1935
  • H. KARTON DE WIART, L'action politique d'Alexandre Braun, in: Revue Générale, 15. Juni 1935
  • Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament, 1894-1972, Antwerpen, 1972.