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Fredericus Cornelius August de Wever (Nuth, 14. März1874 - 21. März1947)[1] war ein Holländer Botaniker und Hausarzt. Als Botaniker hat er einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und Kartierung der LimburgseFlora.
Kurzlebensverlauf
De Wever war das neunte und letzte Kind einer Apothekerfamilie. Genau wie sein Bruder Frans de Wever er studierte Medizin in Utrecht, wo er 1902 promovierte. Er ließ sich in seinem Elternhaus in Nuth als Hausarzt nieder, den er ab 1939 aus gesundheitlichen Gründen nur noch eingeschränkt ausübte.[2] Er lebte zurückgezogen und blieb unverheiratet.
Beitrag zur Botanischen Wissenschaft
De Wever hatte in seiner Jugend ein Interesse an Pflanzen entwickelt, zum Teil aufgrund des beruflichen Interesses seines Vaters. Obwohl er manchmal benutzte Heilkräuter war hier nicht sein Interesse. Er konzentrierte sich ausschließlich auf die botanische Wissenschaft. Als Botaniker ist De Wever selbst erlernt.
Zwischen 1890 und 1943 baute er eine umfangreiche Sammlung von Pflanzen aus aller Welt auf Süd-Limburg. 1910 gründete er mit anderen die Naturhistorische Gesellschaft in Limburg auf. Er war jedoch nicht im Vorstand der Gesellschaft tätig, sondern konzentrierte sich hauptsächlich auf die botanische Forschung. 1938 erschien seine Ausgabe bei Leiter Nypels in Maastricht Pflanzen der Sint Pietersberg.
Rund um sein Haus an der Stationsstraat in Nuth hat er einen parkähnlichen Garten mit unterschiedlichsten Pflanzen angelegt. Als das Gebäude 10 Jahre nach seinem Tod abgerissen wurde, wurden die Anlagen teilweise in die Botanischer Garten in Terwinselen und zum Garten der Naturkundemuseum Maastricht.[3]
Das getrocknete Pflanzensammlung van De Wever, das schließlich 20.000 Umschläge mit insgesamt ca. 60.000 Exemplaren enthielt, gilt in der umfangreichen Dokumentation als eine der wichtigsten regionalen Herbarien und Quelle für die Botanikforschung in der Region.[4]
Anerkennung
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Pflanzenstudiengruppe der Natural History Society im Jahr 1999 wurde erstmals ein nach De Wever benannter Preis verliehen.[5] Der Preis wird an eine private Organisation verliehen, die sich für die Bewirtschaftung von Naturgebieten von hohem botanischem Wert einsetzt. 1999 ging sie zu den Ehrenamtlichen des Freiwilligen Natur- und Landschaftsmanagements (VNeL), einer Gruppe der IVN der an der Pflege kleiner Landschaftselemente in Limburg beteiligt ist.[6] Ebenfalls 1999 wurde eine Themenausgabe der Monatliche Zeitschrift für Naturgeschichte dem botanischen Erbe von August de Wever gewidmet. In Maastricht ist die Biene die Naturkundemuseum gehören Botanischer Garten nach ihm benannt. In Nuth erinnern die Deweverstraat und der Deweverplein an den ehemaligen Standort der Villa De Wever mit zugehörigem Park.
Biografien
- Heimans, J. (1947) Der Limburger Florist A. de Wever. Natural History Monthly Magazine 36: 34-35.
- Mennema, J. (1974) De Wever, ein Limburger Botaniker auf einsamer Höhe. Natural History Monthly Magazine 63: 56-65.
- Nieuwenhoven, P. J., J. Mennema & L. H. Grégoire (1974) Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Doktor F.C.A. der Weber. Natural History Monthly Journal jrg 64 (3-4).
Externer Link
Verweise
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