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Borsthoning
Tüte Brusthonig

Brust Honig oder Jude Fett, ebenfalls Honigbrust, Massee (Masse), Katzenpfau, Spitzbartfett, Ziegenfett oder Schnatterkopf erwähnt,[1] ist altmodisch Süßigkeiten die im frühen 20. Jahrhundert populär war. Der Name Jodenvet wurde am häufigsten in Flandern und den meisten Niederlanden verwendet. Die Begriffe Brusthonig und Massee sind in den nördlichen Niederlanden bekannter. Der Name Jude Fett ist von vielen Menschen verletzend für die Jüdische Bevölkerungsgruppe gefunden und daher zunehmend vermieden.[2]

Der Geschmack ist zunächst fettig und weich, fast geschmacklos. Dann kommt die Süße zum Vorschein: Wird der Brusthonig im Mund gehalten, wird Stärke in Zucker umgewandelt und das ergibt einen warm-süßen Geschmack. Auf lange Sicht (manchmal sogar recht schnell) entsteht ein stechender, elektrisierender Geschmack mit einem bitteren Nachgeschmack. Erst danach wird der Geschmack schärfer und bitterer.

Produktion

Brusthonig ist ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Kartoffelsirup. Bei der Herstellung von Kartoffelsirup wurde eine süße, weiße Masse auf der Maschine abgelegt. Diese Masse wurde nach einigen Tagen entfernt, als sie ausgehärtet war. Es stellte sich heraus, dass viele Leute die harten weißen Brocken mochten und so gelangte das Nebenprodukt in die Süßwarenläden. Bis in die 1970er Jahre wurde Massee unter anderem von Süßwarenherstellern vertrieben Klingeltöne. Konditoreien verwendeten Massee als Rohstoff zum Backen unter anderem von Lebkuchen. Die Verbraucher kauften Brusthonig in Form von großen Stücken, die sie mit den Zähnen abkratzten. Vor allem im Süden des Landes gab es Brusthonig Sankt Nikolaus Beliebt. In den 1990er Jahren wurde die Massenproduktion nicht mehr als hygienisch angesehen und der Verkauf eingestellt. 2003 wurde auch in den Niederlanden die Produktion von Kartoffelsirup eingestellt, so dass der dortige Brusthonig aus dem Süßwarensortiment verschwand.

Wiedereinführung

Ab 2005 wird wieder Brusthonig verkauft, das Produkt wird aus Osteuropa importiert und fällt dort als Nebenprodukt bei der Herstellung von Mahlzeit mit Getreide. Jüdisches Fett wird heute hauptsächlich unter dem Namen Brusthonig verkauft, aber der Begriff „Judenfett“ hat sich im Volksmund vor allem im Süden der Niederlande fortbewegt.[3]

Brusthonig sollte nicht mit Koteletthonig verwechselt werden, einer Süßigkeit aus HonigWasser, Zucker, Glucosesirup und Kräuter, oft Eukalyptus oder Anis, aber manchmal auch Orange oder Zimt, die gekocht und geheilt wird.