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EIN Miniatur (< Französisch: Kamee (18. Jahrhundert) < Italienisch: cam(m)eo (13. Jahrhundert) < mittelalterlich Latein: cammæus[1]) ist die Bezeichnung für eine Gravurtechnik von Edelsteine, wobei der Hintergrund abgeschnitten wird, um die Show ins Spiel zu bringen Linderung hervorbringen (d. h. das Gegenteil von Intaglio). Der Begriff wird aber auch für den geprägten mehrfarbigen Stein selbst verwendet. Ein zweifarbiger Cameo wird auch genannt camaïeu. Siehe auch: Juwel.[2] Eine seltenere Technik, die Saint-Nectaire (Auvergne) noch lange Zeit verwendet wird, ist das Platzieren von Formen in einer Tropfsteinhöhle.
Kameen werden oft als Halskette oder in einem Ring hergestellt. Ein schöner Cameo wurde gefunden in Zehner.[3] Der bekannteste und größte Cameo der Welt ist jedoch der sogenannte Grand Camée de France wer sind in der Nationalbibliothek von Frankreich befindet sich. Ein weiterer berühmter Cameo ist der sogenannte is Gemma Augustea wer sind in der Kunsthistorisches Museum aus Wien.
Antike Quellen
Weiterlesen
- G. Dembskiz, Römerzeitliche Gemmen und Kameen aus Carnuntum, Wien, 1969.
- G. Dembskiz, Die antiken Gemmen und Kameen aus Carnuntum, Wien, 2005.
- R. Fellmann Brogli, Edelsteine und Kameen mit landlichen Kultszenen, Frankfurt am Main, 1996.
- W.-R. Megow, Kameen von Augustus bis Alexander Severus, Berlin, 1987.
- H. Möbius, Zweck und Typen der römischen Kaiserkameen, in ANRW II 12.3 (1985), pp. 32-88.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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