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Chamaven
Reichsgrenze des Römischen Reiches um 70 n. Chr. mit den verschiedenen Stämmen in diesem Gebiet

Das Chamaven waren ein germanisch Volk, das später zum Stamm der Franken wurde gezählt. Das von ihnen bewohnte Gebiet lag am rechten Ufer des Rhein, östlich von Frisii, heutzutage die hintere Ecke und der Bezirk Grafschaft Bentheim im Niedersachsen. Ihr Name lebte wahrscheinlich in der GrafschaftHamaland, zwischen den Niederrhein und der IJssel.

Die römische Karte, bekannt als Peutinger-Karte hat rechts des Rheins eine Inschrift, die normalerweise interpretiert wird als: Chamavi qui et Francic, was 'die Chamaven, die auch Franken genannt werden, bedeutet'.

Die Chamavi befanden sich nach Tacitus´ Germania westlich der Friesen.[1] Das bruteren diejenigen, die früher dort lebten, wurden vermutlich von den Chamavi nach Süden getrieben.

Die Chamavi werden in der erwähnt Notitia Dignitatum wie eine römische Armeeeinheit.

Verweise

  1. Publius Cornelius Tacitus, Der Ursprung et situ Germanorum, Buch 34. Auch digital unter www.thelatinlibrary.com: [1]