WikiDer > Chartreusegems
| Chartreusegems IUCN-Status: Verwundbar[1] | |||||||||||||||
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| Zwei Chartreuse Gämsen im Winter. | |||||||||||||||
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||
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| Unterart | |||||||||||||||
| Rupicapra rupicapra cartusiana Couturier, 1938 | |||||||||||||||
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Das Chartreusegems (Rupicapra rupicapra cartusiana) ist ein Unterart des Edelsteine (rupicapra rupicapra). Die Chartreusegems hat ein isoliertes Aussehen und ist endemisch für das Massiv des Chartreuse im Frankreich, nahe der Stadt Grenoble.[1][2] Sein Verbreitungsgebiet beträgt nur 350 km² und liegt hier in einer Höhe zwischen 600 und 2.000 Metern.[2]
Taxonomie
In den kürzlich erschienenen Veröffentlichungen von Wilson & Mittermeier (2011) und Groves & Grubb (2011) gilt der Kartause-Juwel neben der Gämse als eine der vier Unterarten der Gämse. Alpengems (R.r. rupicapra), balkangeme (R.r. balcanica) und Tätowierungen (R.r. Tatrica).[3][4] Im etwas älteren Säugetierarten der Welt von Wilson & Reeder (2005) gelten die Chartreuse-Edelsteine auch als Unterart von rupicapra rupicapra, aber es ist eine von sechs anerkannten Unterarten.[5]
Status und Bedrohungen
In den 1970er Jahren betrug die Zahl der Chartreuse-Gämsen 300 bis 400 Individuen. 1986-1987 war die Zahl auf ein Tief von 150 Personen gesunken. Es folgte ein starker Anstieg und im Jahr 2006 lag die Zahl bei ca. 2.000 Personen. Die Unterart steht als verletzlich aufgelistet auf der Rote Liste der IUCN.[1]
Die größte Gefahr für das Überleben der Chartreuse-Edelsteine ist die Einführung der Alpengems (Rupicapra Rupicapra Rupicapra) im Jahr 1974 in einem Teil des Massivs, in dem die Chartreusegems ausgestorben waren. Es besteht die Gefahr, dass die beiden Unterarten irgendwann miteinander in Kontakt kommen und genetische Verschmutzung wird durchführen. Andere Bedrohungen sind die Konkurrenz um den Lebensraum mit domestizierten Tieren, Rotwild (Cervus elaphus), Reh (capreolus capreolus) und die eingeführten Europäischer Mufflon (Ovis orientalis musimon). Überjagen und Wilderei waren ebenfalls ein großes Problem, aber dank eines Naturschutzprogramms ist die Jagd besser reguliert.[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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