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Chipshol
Späne Loch
Einrichtung1986
HauptquartierSchiphol-Rijk, Flagge der Niederlande Die Niederlande
SektorGebietsentwicklung
Webseitewww.chipshol.com
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Späne Loch ist ein Holländer Gebietsentwickler. Das Unternehmen wurde 1986 von Jan Poot in . gegründet Den Haag kurz nach seinem Ausscheiden aus seiner bisherigen Entwicklungsfirma gegründet Euro-Häuser hat verkauft. Später übernahm Peter Poot die Leitung des Unternehmens von seinem Vater.

Chipshol wurde zu ca. gegründet Flughafen Schiphol ein Wohn- und Arbeitsort. 1993 wurden dafür bereits sechs Millionen Quadratmeter Land erworben. In der südöstlichen Ecke des Flughafens, a Gewerbepark mit eigenem Hauptsitz. Im Jahr 2006 bereitete das Unternehmen zwei Arealentwicklungen vor, nämlich Chipshol Park Phase II (ca. 150.000 m² Bürofläche) und Schiphol City, a Geschäftsstadt von rund 2 Mio. m².

Der Name Chipshol wurde geprägt, weil es sich um einen Gebietsentwickler in der Nähe von Schiphol handelt, der in Hightech sah gute Entwicklungsmöglichkeiten für nachhaltig Geschäftsfelder der Zukunft. Daher die KombinationKartoffelchips' (bezieht sich auf fortgeschrittene Technologie) und Schiphol (Standort/Landpositionen des Entwicklers), die in die porte-manteau Chip Höhle.

Kartoffelchips-Affäre

Der Name Chipshol ist am besten bekannt für das legale Tauziehen um Bauland rund um Schiphol, auch bekannt als Kartoffelchips-Affäre erwähnt. Beteiligte Parteien waren Chipshol, die Zentralregierung, die Justiz und Schiphol. Die Angelegenheit spielte sich von 1993 bis 2014 ab. In einer Klage, an der Chipshol beteiligt war, wurde sie möglicherweise vom Anhörungsrichter voreingenommen. Hans Westenberg, der laut Chipshol von einem ehemaligen Geschäftspartner von Chipshol beeinflusst wurde.

Im März 2003, bei der Utrechter Gericht die Zeugenvernehmung im Fall Westenberg wurde wieder aufgenommen. Der erste war der ehemalige Präsident Hofhuis van de Gericht von Den Haag Wende. Er wurde zu einem anonymen Tippgeber befragt, der ihm im Fall Westenberg/Chipshol berichtet hatte. Es war dieser Tippgeber, der vor Jahren in einem anonymen Brief von einer geheimen Absprache innerhalb des Gerichts zu Lasten von Chipshol berichtete. Er wies auf enge Verbindungen zwischen Richter Westenberg, seinem damaligen Kollegen, hin Pieter Kalbfleisch (damals Präsident der Niederländische Wettbewerbsbehörde) und die Brüder Harry und Jan-Jonathan van Andel (Gegner von Chipshol).

Es stellte sich heraus, dass der Tippgeber als funktionierte Verkäufer an das zuständige Gericht. Bei der Zeugenvernehmung in dieser Affäre wurde neben der Rolle von Westenberg auch die Rolle des ehemaligen Richters Kalbfleisch diskutiert.

Diese Zeugenanhörungen haben parlamentarische Anfragen, Erklärungen von Meineid und Interessenkonflikt resultierte. Das Nationale Kriminalpolizeibehörde Ermittlungen gegen die beteiligten Richter eingeleitet.

Das Gericht gab Chipshols Antrag auf Anhörung weiterer Zeugen statt. Das BeraterEnde September 2011 hörte der Kommissar sieben weitere Zeugen im Fall Chipshol, darunter den Generalsekretär des Justizministeriums, Joris Demmink.

Am 3. Februar 2012 machte es Strafverfolgung (OM) bekannt, die ehemaligen Richter Kalbfleisch und Westenberg strafrechtlich verfolgt zu haben. Am 9. November desselben Jahres wurde das Maximum gegen die beiden Zivildienst von 240 Stunden erforderlich für Meineid. Beide Richter hatten unter anderem ihre Freundschaft bestritten. In der Praxis stellte sich heraus, dass sich die beiden gut verstanden. Sie wurden vom Gericht in Utrecht freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hielt dies für unverständlich und forderte am 30. Mai 2013 Beschwerde wieder Zivildienst von 240 Stunden und Bewährungsstrafen von vier und zwei Monaten.[1] Zwei Wochen später wurden jedoch auch die ehemaligen Richter in dieser Berufung freigesprochen.[2] Weitere zwei Wochen später, am 26. Juni, wurde dieser Freispruch rechtskräftig: Die Staatsanwaltschaft verzichtete Kassation.[3]

Das Hoher rat entschied am 25. Mai 2012, dass Flugsicherung Niederlande (LVNL) hatte fälschlicherweise versucht, Chipshols Pläne für die Entwicklung des Groenenberg-Geländes bei Schiphol zu blockieren. Chipshol hatte viel Geld verloren, weil LVNL erklärte, dass das Gelände neben Schiphols Aalsmeerbaan im Zusammenhang mit der Sicherheit des Flugverkehrs nicht bebaut werden sollte. Die Flugsicherung hätte Chipshol darüber informieren sollen, dass ein Bau möglich sei, wenn die Pläne angepasst würden.[4]

Die Route für die Umleitung der Autobahn A9 auch der Projektentwickler war ein Dorn im Auge. Im Juni 2013 schickte Chipshol einen Brief an alle Gemeinderäte Haarlemmermeer droht, dass jedes Mitglied finanziell haftbar gemacht wird, wenn es einer neuen Route für die Umleitung zustimmt. Nach dieser Aktion stellte Haarlemmermeer die Verhandlungen mit Chipshol über Baupläne ein.[5]

Am 13. Juni 2014 gab die Familie Poot bekannt, dass sie bei Chipshol aufhören und ihr Grundstück am Flughafen Schiphol zum Verkauf anbieten würde. Im Interview mit dem Finanzzeitung Gründer Jan Poot und sein Sohn Peter sagten, sie hätten aufgehört, das Gebiet zu entwickeln. Jan Poot, damals fast 90 Jahre alt, fühlte sich zu alt, um weiterzumachen. Die Familie besaß noch immer 150 Hektar Land in der Nähe von Schiphol. Davon wurden 121 Hektar für 250 Millionen Euro zum Verkauf angeboten.[6][7] Im Oktober 2015 wurde ein erstes Grundstück rund um Schiphol an einen französischen Immobilienfonds verkauft.[8] Jan Poot ist im Oktober 2018 verstorben.

Im Januar 2020 entschied das Gericht in Haarlem, dass die niederländische Flugsicherung Chipshol wegen des entstandenen Schadens mehr als 19 Millionen Euro Schadensersatz zahlen musste, weil LVNL zu Unrecht entschieden hatte, dass die Baupläne für den Gewerbepark gefährdet seien Luftverkehr. Dieses Urteil baut auf dem Urteil des Obersten Gerichtshofs vom Mai 2012 auf.[9]

Im März 2020 gab Peter Poot bekannt, dass das verbleibende Land im Besitz von Chipshol an Schiphol verkauft wurde. Der Flughafen hat auch die Schadensersatzansprüche des Unternehmens übernommen. Chipshol hat nur einen kleinen Bereich verfolgt Schiphol-Rijk darüber, wo sich unter anderem ihr eigenes Büro befindet.[10]

Literatur

  • Jan Poot, Schiphol-Tor. Amsterdam: The KEY Agency, 2010

Externe Links