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Chrysaphius

Chrysaphius (Altgriechisch:Χρυσάφιος) war ein Eunuch zum Oströmisches Gericht, das von etwa 408 bis 450 Premierminister von Theodosius II früher gewesen.

Auf dem Höhepunkt seiner Macht war er de facto der Herrscher des Reiches. Er verfolgte eine Politik der Beschwichtigung relativ zu Hunnen. Seine Goldkosten waren jedoch viel höher als die einer möglichen Militärkampagne. Durch Korruption hat er ein riesiges Vermögen angehäuft.

In der Literatur wird er meist als finstere Figur dargestellt. Insbesondere die britisch Historiker Edward Gibbon steht ihm sehr negativ gegenüber.