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Coeloom
Querschnitt von a Oligochaeta-Tinea. Das Zölom umgibt den zentralen Darmtrakt.

Es coelom ist die sekundär Körperhöhle was in fast allen vorkommt triblastische Tiere (Bilateria). Es entsteht während der embryonale Entwicklung aus dem mittleren Keimblatt, das Mesodermie. Das Zölom beherbergt die Organe eines Tieres, einschließlich der Verdauungssystem und Fortpflanzungsorgane, aber auch die Herz und die Blutgefäße. Es ist ein wichtiges Konzept in der Zoologie, da das Zölom traditionell oft verwendet wurde, um Tiere in taxonomische Gruppen einzuteilen.

Das Coelom erfüllt eine Reihe wichtiger Funktionen. In erster Linie ist es die interne Schutzstruktur der Eingeweide: Mechanische Belastungen wie Stöße werden effektiv abgefangen. Im Zölom eingebettete Organe können wachsen und sich frei bewegen, was eine optimale Entwicklung ermöglicht. Das Zölom bietet auch Körperflexibilität und erleichtert Fortbewegung.

Im menschlichen Körper kann das Zölom als das Brusthöhle und Bauchhöhle. Dies sind zwei flüssigkeitsgefüllte Räume, in denen die Organe, wie z Lunge und der Magen-Darmtrakt, eingebettet sind. Die Körperhöhlen werden durch eine Membran begrenzt, in diesem Fall die Pleura (Pleura) und Peritoneum (Peritoneum).

Name

Der Begriff coelom wird auf Niederländisch „seulom“ ausgesprochen. Das Wort leitet sich von der ab griechisch (koiloma), was "ausgehöhlter Körper" bedeutet.[1]Oscar Hertwig und sein Bruder veröffentlichten 1881 ihre Coelom-Theorie und seither ist sie ein zentrales Konzept in der Embryologie und Zoologie.[2]

Struktur

Entwicklung

Die Art und Weise, wie das Zölom in der Embryonalentwicklung gebildet wird, unterscheidet sich im Tierreich zwischen den beiden Hauptlinien: Protostomie und Deuterostomie. Bei der Protostomia spaltet sich das Mesoderm in zwei Schichten, zwischen denen das Zölom, das sogenannte schizocoel, entsteht. Bei der Deuterostomie entsteht das Mesoderm durch Abschneiden des Endoderms; das Zölom stammt also eigentlich aus der inneren Keimschicht und heißt daher enterocoel erwähnt.

Klassifikation in Zoologie

In der Vergangenheit war das Tierreich und speziell die Bilateria oder Triploblasten (alle bilateral symmetrischen Tiere), oft aus praktischen Gründen nach Merkmalen des Zöloms unterteilt. Basierend auf der Zölomstruktur können Triploblasten in drei Gruppen eingeteilt werden: Acoelomata, Pseudocoelomata und Coelomata. Somit basieren diese Gruppen ausschließlich auf morphologischen Merkmalen und implizieren nicht evolutionäre Beziehung.

Klassifizierung von Triploblasten basierend auf der Zölomstruktur

Triploblasten, die kein Zölom entwickeln, werden acoelomat erwähnt. Ihr Mesodermbereich, also zwischen Darmtrakt und Haut, ist vollständig mit Gewebe ausgefüllt. Beispiele für Acoelomate sind Tiere im Stamm Platyhelminthesdie Plattwürmer.

Mit einem echten Zölom Tiere werden Eukoelomat (oder coelomat). Ein echtes Zölom entwickelt sich vollständig aus dem Mesoderm und ist mit einer Epithelmembran ausgekleidet. Anneliden, Weichtiere, Arthropoden, Stachelhäuter und chordates sind alle Eukoelomat.

Eine dritte Gruppe von Triploblasten hat ein etwas anderes Zölom, das teilweise vom Mesoderm und teilweise vom Endoderm stammt. Diese Tiere sind Pseudocoelomat. Ein gutes Beispiel ist der Stamm Nematodendie Spulwürmer.

Siehe auch