WikiDer > Kiefernprozessionsraupe

Dennenprocessierups
Pinienprozessionsraupe
Pinienprozessionsraupe
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Gliederfüßer (Arthropoden)
Klasse:Insekten (Insekten)
Auftrag:Schmetterlinge (Schmetterlinge)
Familie:Notodontidae (Zahnschmetterlinge)
Unterfamilie:Thaumetopoeinae (Verarbeitung von Schmetterlingen)
Sex:Thaumetopua
Nett
Thaumetopoea pityocampa
(Dennis & Schiffermüller, 1775)
Pinienprozessionsraupe
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Insekten

Das Kiefernprozessionsraupe (Thaumetopoea pityocampa, syn. Traumatocampa pityocampa) ist die Larve eines Schmetterlings der Familie Zahnschmetterlinge (Notodontidae), Unterfamilie Prozessionsschmetterlinge (Thaumetopoeinae).

Die Wirtspflanze dieses Schmetterlings ist die Kiefer. Wie eine Raupe hat die Larve eine Länge von wenigen Millimetern bis vierzig mm, und ist schwarzbraun mit roten Flecken auf der Oberseite und an den Seiten. Die Unterseite ist gelb. Der Körper ist stark behaart und mit Brennhaaren bedeckt. Das erwachsene Insekt ist ein Schmetterling mit einer Flügelspannweite von 35 bis 40 mm.

Verbreitung und Lebensraum

Die Kiefernprozessionsraupe kommt in Südeuropa, Mitteleuropa und Nordafrika. Die Art ist noch nicht in Die Niederlande oder Belgien wahrgenommen.

Lebensstil

Die Schmetterlinge schlüpfen im Sommer, je nach Klima zwischen Juni und September, und legen ihre Eier in parallelen Reihen in Packungen zu 150 bis 220 Stück auf Zweigen oder Nadeln verschiedener Kiefernarten, aber auch zweiter Wahl in Fichte und Zedernholz ab. Die Eier schlüpfen fünf bis sechs Wochen nach dem Legen. Die Raupen häuten sich je nach Höhe und Temperatur fünfmal. Je weiter nördlich oder in der Höhe, desto langsamer entwickelt sich die Larve.

Im Winter spinnen die Raupen ein Nest, in dem sie tagsüber in der Sonne liegen. Sie ziehen nachts um, um zu essen. Genau wie bei der Eichenprozessionsraupe die Raupen laufen nacheinander in einer großen Schnur aus einem Nest. Ein Unterschied besteht darin, dass bei der Kiefernprozessionsraupe der Zug nur eine Raupe breit ist, während sich bei der Eichenprozessionsraupe mehrere Raupen nebeneinander bewegen. Im Frühjahr verlassen die Raupen das Nest in „Prozession“ wieder zu Boden, um sich an einem sonnigen Platz einzugraben und sich unter der Erde zu verpuppen. Nach einigen Monaten schlüpfen sie wieder als Schmetterlinge, danach beginnt der Zyklus von neuem.

Brennende Haare und Folgen für Mensch und Tier

Die Raupen können en masse vorkommen und haben Brennende Haare die den Menschen irritieren. Die Haare sind 0,2 bis 0,3 Millimeter lang. Jede Raupe hat Hunderttausende bis eine Million von ihnen. Es sind pfeilförmige Haare, die bei Bedrohung abgeschossen werden. Die Haare können dann leicht in Haut, Augen und Atemwege eindringen. Die Stoffe, die sich aus dem Haar lösen, verursachen eine Op Allergie ähnlich Hautausschlag, Schwellungen, rote Augen und Juckreiz. In den meisten Fällen verschwinden die Symptome von selbst. Nicht alle Menschen reagieren gleich empfindlich auf die Brennhaare.

In seltenen Fällen können sich andere Phänomene entwickeln, nämlich erbrechen, Schwindel und Fieber.

Die Raupen müssen nicht berührt werden, um mit den Brennhaaren in Kontakt zu kommen. Die Haare breiten sich mit dem Wind aus und können mit Spaziergängern oder Radfahrern in Kontakt kommen. Die Haare bleiben in den Nestern, die an den Stämmen und dicken Ästen hängen, auch nachdem die Raupen gegangen sind. Auch nach Jahren können diese Nester bei Berührung noch lästig sein.

Tiere, insbesondere Hunde, können unter den Brennhaaren der Raupe leiden.

Siehe die Kategorie Thaumetopoea pityocampa von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.