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Graben Istha

Graben Istha (Amsterdam, 1949) ist ein Holländer Spindoktor, Krisenmanager und Stadtrat in Groningen. Insbesondere in den 1990er Jahren wurde er als Sprecher verschiedener Politiker und Minister bekannt. Im Wahlkampf 1994 war er Wahlkampfleiter für Wim Kok, während der IRT-Affäre er war Justizminister Winnie Sorgdrager als Krisenmanager. Bis Januar 2009 war Istha Sprecherin von Minister Jacqueline Cramer von VROM. Er war auch mit einem ehemaligen Journalisten zusammen Charles Huijskens Partner einer gleichnamigen Medienberatung. Istha ist auch Lehrerin an der Institut Clingendael und das Institut für Verteidigungskurse. Istha ist seit 2009 dabei RWE Niederlande in der Position des Director Corporate Affairs. Mit seiner Anstellung bei RWE beendete er seine Tätigkeit für Huijskens & Istha.

Istha ist Mitglied im Parteivorstand der Arbeiterpartei.[1]

2012 wurde er Stadtrat in Groningen mit dem Ressort Soziales und Beschäftigung, Forum, Kultur, Sport, Kulturwandel. Nach den Wahlen 2014 kehrte er nicht ans Kolleg zurück.

Kontroversen

Istha war mehrmals in Kontroversen verwickelt:

  • 1999 - Der Eichhörnchen-Vorfall

Im April 1999 wurde die KLM 440 lebende Eichhörnchen drehten auf Schiphol durch einen Chopper, was in der Presse für viel Aufruhr sorgte. Istha war zum Zeitpunkt des Vorfalls Direktorin für Unternehmenskommunikation und entschuldigte sich im Namen der Fluggesellschaft.

  • 2005 - Erik der Flieger

Anfang 2005 trat Istha von seiner Position als Mediensprecher des Unternehmers van . zurück Erik der Flieger Und sein Exel Aviation Group Nieder. Nach seiner Verhaftung Anfang des Monats beschuldigte De Vlieger verschiedene Regierungsbehörden, ihn zu belästigen. Ende Januar desselben Jahres trat Istha wegen eines Meinungsverschiedenheit.

  • 2008 - Das Ministerium für Wohnungswesen, Raumordnung und Umwelt

Im April 2008 übernahm Istha die Position des Interimsdirektors für Kommunikation im Ministerium für VROM. Er wurde zu Ministern angestellt Jacqueline Cramer und Ella Vogelaar zu unterstützen. Beide Minister wurden seit ihrem Amtsantritt in verschiedenen Fragen mehrfach diskreditiert[2]. Nachdem Istha im November 2008 in einem Interview im Telegraaf negativ über Vogelaar gesprochen hatte, trat er von seinem Amt zurück. Er blieb bis Januar 2009 Sprecher von Minister Cramer. Minister Vogelaar war zuvor zurückgetreten. Auf Druck der Parteispitze legte sie Mitte November 2008 ihr Amt nieder. Party Anführer Wouter Bos entzog ihr das Vertrauen.