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DigiNotar

DigiNotar war ein Niederländisch kommerziell Zertifizierungsstelle. Das Unternehmen hatte seinen Sitz in beverwijk und ist seit 2011 Teil von sinds. OneSpan (ehemals "VASCO Data Security International"). DigiNotar wurde 1997 auf Initiative der KNB und die Beverwijkse Notar Dick Batenburg als Partnerschaft von sogenannten TTP-Notare, die sich ursprünglich hauptsächlich auf den Notariatsberuf konzentrierten.

DigiNotar kümmerte sich um die PKI-RegierungZertifikate für große Teile der niederländischen Regierung, einschließlich derer von DigiD und der RDW.[1] Am 10. Januar 2011 gab VASCO Data Security International die Übernahme von DigiNotar bekannt.[2] Der Kaufpreis hätte 11 Millionen Euro betragen.[3] Auf 20. September2011 das Unternehmen wurde für insolvent erklärt.[4][5]

Hack bei DigiNotar

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Im Juni 2011 gelang es als Hacker der sich Comodohacker nannte, in DigiNotar einzubrechen.[6] Als Ergebnis dieses Hacks hat DigiNotar ein Zertifikat für die Google-Domain *.google.com an unbekannte Personen im Iran. Diese Zertifikat könnte möglicherweise für a . verwendet worden sein Man-in-the-Middle-Angriff gegen Google Mail.[7] Ende Juli 2011 wurde DigiNotar auf die Ausstellung dieses Zertifikats aufmerksam, das Unternehmen erwähnte es jedoch nicht. Erst nachdem am 27. August 2011 in einem Blog über den Hack berichtet wurde, folgte am 30. August eine Bestätigung durch DigiNotar.

Nach dem Hack startete das Unternehmen het Fox-IT am 30. August eine Untersuchung von DigiNotar. Am 5. September veröffentlichte Fox-IT einen Zwischenbericht, der verschiedene Fehler in den Verfahren und Systemen von DigiNotar aufdeckte.[8] Die Ergebnisse dieser Untersuchung führten dazu, dass die ursprüngliche Position der Regierung, dass die PKIoverheid-Zertifikate sicher seien, zurückgezogen wurde und die Regierung ihr Vertrauen in DigiNotar am 2. September vollständig aufhob.[9][10]Am 5. September wurde bekannt, dass die Strafverfolgung würde mögliche Fahrlässigkeit bei DigiNotar.De untersuchen OPTA hat am 13. September 2011 beschlossen, die Registrierung von DigiNotar als Anbieter von qualifizierten elektronischen Signaturen (Zertifikaten) zu widerrufen.

Im September 2013 berichtete ein brasilianisches Fernsehprogramm, dass US-Geheimdienste NSA nutzte den DigitNotar-Hack, um in Google und Hotmail einzubrechen. Der amerikanische Sicherheitsexperte Bruce Schneier gibt an, dass die NSA für den DigiNotar-Einbruch verantwortlich sein könnte.[11]

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