WikiDer > Dimitri de Conde
Dimitri de Conde | ||||||||
| Poste hier dein selbstgemachtes Foto | ||||||||
| Persönliche Informationen | ||||||||
| Geburtsdatum | 7. Januar1975 | |||||||
| Geburtsort | Hasselt, Belgien | |||||||
| Länge | 177 cm | |||||||
| Position | Mittelfeldspieler | |||||||
| Vereinsinformationen | ||||||||
| Aktueller Verein | ||||||||
| Funktion | Technischer Direktor | |||||||
| Jugend | ||||||||
| ||||||||
| Senioren | ||||||||
| ||||||||
| Ausgebildete Vereine | ||||||||
| ||||||||
| ||||||||
Dimitri de Conde (Hasselt, 7. Januar1975) ist ein Belgier alt-Fußballspieler. Er spielte als Mittelfeldspieler für unter anderem Standard Lüttich, Sportlicher Charleroi und Lommel SK. Seit März 2015 ist er Mitglied der belgischen ersten Liga KRC Genk die Position des technischen Direktors.
Spielerkarriere
Dimitri de Condé begann Mitte der 1980er Jahre mit der Jugend des bescheidenen Hechtel FC. Durch Sportliches Hasselt der junge Mittelfeldspieler hat sich hochgearbeitet Lommel SK. Dort machte er in der Saison 1993/94 unter Trainer Jos Heyligen sein Debüt in der ersten Mannschaft. Obwohl der Verein über erfahrene Mittelfeldspieler wie Harm van Veldhoven, Alain Van Baekel, Gert Cannaerts und Ronny Van Geugden in der folgenden Saison wurde er zu einem festen Bestandteil.
Der 20-jährige Limburger spielte sich im Rampenlicht des Vizemeisters Standard, die ihn im Sommer 1995 nach Lüttich brachte. Im Team des Trainers Robert Waseige De Condé wurde fast sofort Titelträger und gab auch sein Europa-Debüt. Am 26. September 1995 durfte er in der UEFA-Pokal-Spiel gegen Vitoria SC. Das Spiel endete torlos und bedeutete das Aus für Standard.
De Condé war zunächst Teil eines talentierten Kaders mit Nationalspielern wie Marc Wilmots, Michael Goossens, Günther Schepens, Philippe Leonard und Gilbert Bodart. Er selbst bildete mit dem erfahrenen Luxemburger regelmäßig im Mittelfeld ein Duo Guy Hellers. Aber trotz der talentierten Spieler und der Ankunft von Trainern wie Jos Daerden, Aad de Mos, Luka Peruzovic und Tomislav Ivic Standard kam Ende der 90er Jahre nicht über die Mittelklasse hinaus. Der Verein steckte in finanziellen Schwierigkeiten und konnte einmal keinen Preis gewinnen. 1999 hatten die Rouches jedoch hervorragende Chancen, den Pokal zu gewinnen. Standard traf im Finale aufeinander Lierse SK. De Condé begann auf der Bank und sah seinen Platz im Mittelfeld von seinem Landsmann eingenommen Bernd Thijs. Nach einer Stunde durfte er für Gauthier Remacle einspringen. Standard verlor das Finale mit 3:1.
Nach dem verlorenen Pokalfinale wechselte der Condé zu Sportlicher Charleroi, wo er zu Saisonbeginn wieder mit dem kroatischen Trainer Luka Peruzović vereint war. Auch im Mittelfeld des Hainaut-Klubs wurde der Limburger zu einem festen Wert, allerdings musste er diesmal ein ganzes Jahr lang gegen den Abstieg kämpfen. Im Dezember 1999 wurde Peruzović gefeuert und von Club-Ikone abgelöst Raymond Mommens. Beim ersten Training von Mommens kollidierte de Condé mit Teamkollege Sandro Sousa.[1] Der Verein flirtete in der Saison 1999/2000 mit der Ankunft von Enzo Scifo, aber er verschob seine Versetzung, bis Charleroi sicher war, sie zu behalten. Der Hennegau wurde schließlich Sechzehnter und blieb damit in der höchsten Liga in extremis. Im Jahr 2000. bekam Abbas Bayat innerhalb des Vereins die Finanzpolitik in den Händen, während sich Scifo als Kapitän und technischer Direktor um die sportliche Führung kümmerte. Bereits im September 2000 teilten die neuen Politiker Condé mit, dass er sich einen neuen Arbeitgeber suchen könne. Als Scifo im November 2000 auch zum Cheftrainer ernannt wurde, wurde die sportliche Situation des Condé noch düsterer. Im Mai 2001, in einem Ligaspiel gegen Einheit Aalst Nach 24 Minuten durch Scifo ersetzt.[2] Nach der Saison wurde De Condé wie seinem Kollegen Marc Vangronsveld mitgeteilt, dass er im B-Kader landen würde, wenn er keinen neuen Arbeitgeber findet.[3]
Im Sommer 2001 zog das Condé schließlich nach Einheit Aalst, wo er wieder vereint war Manu Ferrera, der Trainer, mit dem er von März bis November 2000 bei Charleroi zusammengearbeitet hatte. Bei Aalst kämpften die Limburger ein weiteres Jahr gegen den Abstieg. Trotz eines Trainerwechsels im Laufe der Saison gelang es Aalst nicht, den Verbleib zu sichern. Der Verein wurde Vorletzter und stürzte wegen Insolvenz Dritte Klasse. Nach dem Abstieg begann De Condé selbst bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Lommel zu arbeiten, bei dem sein Ex-Teamkollege Harm van Veldhoven inzwischen Trainer geworden war. Die Rückkehr zum Klub von seinem Durchbruch war keine Erfolgsgeschichte. Lommel geriet in sportliche Schwierigkeiten und wurde in der Saison 2002/03 aufgelöst. Vor Saisonende fand der Condé in Heusden-Zolder ein neuer Arbeitgeber. Er ging in die zweite Liga Heusden-Zolder, die an der Endrunde teilnehmen durfte. Der Limburger Klub gewann die Endrunde und stieg damit in die höchste Spielklasse auf. Obwohl der Verein in der Saison 2003/04 durch eine Partnerschaft mit KRC Genk talentierte Söldner wie Logan Bailly, Igor de Camargo und Vincent Euvrard willkommen, de Condé und seine Mitspieler konnten sich der Abstiegssünde nicht entziehen.
Anders als Heusden-Zolder kehrte der Condé nicht in die Zweite Klasse. Der mittlerweile 30-jährige Mittelfeldspieler schmückte im Sommer 2004 einen Wechsel nach Genk, wo er unter anderem Teamkollege wurde Thomas Chatelle, Steven Defour, Kevin Vandenbergha und Gert Claessens. Ebenfalls Fremdenverkehrsamt Sint-Truidense zeigte Interesse an dem erfahrenen Limburger, brach aber an der Ablösesumme von einer Million Euro zusammen.[4] Im Trainerteam René Vandereycken De Condé bekam regelmäßig Spielmöglichkeiten. Trotzdem entschied er sich, den Verein in der Winterpause zu verlassen, um nach Sint-Truiden zu gehen, wo sein ehemaliger Standard-Teamkollege Marc Wilmots Cheftrainer war. Wilmots wurde jedoch einen Monat nach der Ankunft von De Condé bewusstlos. Mit den Kanaren kämpften die Limburger anderthalb Jahre gegen den Abstieg.
Im Sommer 2006 trat der Condé einen Schritt zurück. Der Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag beim Zweitligisten KVSK United, der Club, der 2003 nach der Fusion von KVV Overpelt Fabrik und sein ehemaliger Arbeitgeber Lommel. De Condé war wieder mit Trainer vereint Peter Balette, dem ehemaligen Cheftrainer von Heusden-Zolder. Der Verein hatte eine turbulente Saison, in der er zweimal den Trainer wechselte. Obwohl KVSK 2006 Vizemeister in der zweiten Liga geworden war, konnte der Verein in der Saison 2006/07 nur knapp dem Abstieg entkommen. Eine Saison später dauerte Guido Brepoels übernahm die sportliche Führung und KVSK erreichte erneut die Endrunde.
De Condé, der beim KSVK kaum zum Einsatz kam und inzwischen auch eine Trainerausbildung begonnen hatte, beschloss, seine Spielerkarriere weiter zu reduzieren. 2008 wechselte der Mittelfeldspieler in die dritte Liga Tourismusverband Bocholt. Im Laufe der Saison 2010/11 wechselte er in die vierte Liga Overpelt VV.[5] Er beendete seine Spielerkarriere bei diesem Verein nach der Saison.
Statistiken
| Jahreszeit | Verein | Land | Liga | Liga[6] | Tasse | Supercup | europäisch | Gesamt | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| heiraten. | dlp. | heiraten. | dlp. | heiraten. | dlp. | heiraten. | dlp. | heiraten. | dlp. | ||||
| 1993/94 | Lommel SK | Erste Klasse | 5 | 0 | 0 | 0 | — | — | 5 | 0 | |||
| 1994/95 | 31 | 0 | 1 | 0 | — | — | 32 | 0 | |||||
| 1995/96 | Standard Lüttich | 30 | 2 | 1 | 0 | — | 1 | 0 | 32 | 2 | |||
| 1996/97 | 34 | 6 | 4 | 2 | — | 5 | 0 | 43 | 8 | ||||
| 1997/98 | 26 | 3 | 1 | 0 | — | 2 | 0 | 29 | 3 | ||||
| 1998/99 | 33 | 5 | 6 | 1 | — | — | 39 | 6 | |||||
| 1999/00 | Sportlicher Charleroi | 32 | 2 | 1 | 0 | — | — | 33 | 2 | ||||
| 2000/01 | 27 | 3 | 1 | 0 | — | — | 28 | 3 | |||||
| 2001/02 | Einheit Aalst | 16 | 0 | 1 | 0 | — | — | 17 | 0 | ||||
| 2002/03 | Lommel SK | 25 | 3 | 5 | 1 | — | — | 30 | 4 | ||||
| Heusden-Zolder | Zweite Klasse | 11 | 2 | 0 | 0 | — | — | 11 | 2 | ||||
| 2003/04 | Erste Klasse | 34 | 8 | 4 | 2 | — | — | 38 | 10 | ||||
| 2004/05 | KRC Genk | 12 | 1 | 1 | 1 | — | 1 | 0 | 14 | 2 | |||
| Fremdenverkehrsamt Sint-Truidense | 14 | 1 | 0 | 0 | — | — | 14 | 1 | |||||
| 2005/06 | 17 | 1 | 3 | 0 | — | — | 20 | 1 | |||||
| 2006/07 | KVSK United | Zweite Klasse | 18 | 3 | 2 | 2 | — | — | 20 | 5 | |||
| 2007/08 | 19 | 0 | 3 | 1 | — | — | 22 | 1 | |||||
| 2008/09 | Bocholter VV | Dritte Klasse | 30 | 6 | 2 | 0 | — | — | 32 | 6 | |||
| 2009/10 | 32 | 2 | 2 | 1 | — | — | 34 | 1 | |||||
| 2010/11 | 9 | 1 | 2 | 0 | — | — | 11 | 1 | |||||
| Overpelt VV | Vierte Division | 10 | 1 | 0 | 0 | — | — | 10 | 1 | ||||
| GESAMT | 465 | 50 | 40 | 11 | 0 | 0 | 9 | 0 | 514 | 61 | |||
Karriere als Trainer und technischer Leiter
Zur Saison 2011/12 kehrte der Condé zu KRC Genk, wo er Trainer der U17-Nationalmannschaft wurde. Am 16. März 2015 wurde er zum Technischen Direktor des Vereins befördert.[7] Er wurde der Nachfolger von Günter Jacob, der zwei Monate zuvor zurückgetreten war. Unter seiner Führung mögen gute junge Fußballer Leon Bailey, Alejandro Pozueloc und Omar Colley die später mit großem Gewinn weiterverkauft werden könnten. In der Saison 2018/2019 gewann Genk den nationalen Titel mit starken Titelträgern wie Ruslan Malinovsky, Mbwana Samatta und Sander Berge vom Condé gekauft.
Wissenswertes
Der Condé lebt in Heppen, ein Stadtteil von Leopoldsburg. Er ist Vater von zwei Kindern, einem Sohn und einer Tochter.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|