WikiDer > Direkter Sprechakt

Directe taalhandeling

Das direkter Sprechakt oder Standort ist das Teil von Sprechakt das hat mit charakteren zu tun. Es ist ein zentrales Konzept in der Pragmatik. Es bildet zusammen mit dem illokution und der Perlokution der Sprechakt. Das Konzept kommt raus John Austins Arbeit Wie man Dinge mit Worten macht (1962).

Beispiele für direkte Sprechakte sind erzeugte Laute, Buchstaben zu Wörtern und Sätzen auf Papier zusammengefügt, Symbole in einem Zeichenprogramm, Handgesten, Mimik. Es geht also um den direkt beobachtbaren Aspekt in der Realität. Der gesprochene Satz, die Tonfolge "Weißt du, wie spät es ist?" hat eine wörtliche Bedeutung, die, angenommen es handelt sich um eine vorsätzliche Handlung, im Prinzip wenig mehr aussagt, als dass der Autor vom Adressaten hören möchte, ob er die Zeit kennt ja oder nein. Dies steht im Gegensatz zur möglicherweise beabsichtigten Bedeutung oder auch dem illokutionären Aspekt des Sprechaktes. Im Beispielsatz will der Fragende nicht einfach vom anderen wissen, ob er auch kennt wie spät es ist, aber oft versucht er, ihm zu sagen, wie spät es ist (die Illokution, und man erwartet eine Antwort wie "es ist drei Uhr").