WikiDer > Eleousa
Das Ikone der Gottesmutter Eleousa ist eine Standarddarstellung in der Östlich-orthodoxe Kirchen. Eleousa (griechisch: Ἐλεούσα) bedeutet "sie, die Mitleid hat". Diese Leistung ist viel menschlicher als die Hodegetria.
Präsentation und Interpretation

Sitzen auf dem linken Arm des Mutter Gottes der Christus ruht Emmanuel mit seiner Wange an der seiner Mutter.
Er schreckt vor dem leidenden Schicksal zurück, das ihn erwartet, oft symbolisiert durch die ErzengelMichael und Gabriel, zeigt die Symbole des Leidens: die Kreuz, die Lanze, der Stock mit dem Schwamm... Er zuckt erschrocken zusammen, sodass auf einigen Ikonen die Sandale von seinem rechten Fuß fällt.
Der Blick der Gottesmutter ist deutlich traurig, aber resigniert: Sie weiß, dass das Leiden ihres Sohnes unvermeidlich ist, und reicht zärtlich ihre tröstende Hand. Weil ihr Sohn mit seinem Tod am Kreuz das Leiden der Menschheit auf sich genommen hat, ist sie auf diese Weise auch die liebevolle Trösterin in der Not für alle Menschen.

Das Kykkotissa ist eine Variante der Eleousa. Dieser Symboltyp ist verbunden mit dem Zypriotische OrthodoxeKykkos-Kloster in dem Troodos-Gebirge.
Die Gottesmutter stützt das Christkind mit ihrem linken Arm. Mit ihrer rechten Hand hält sie sein rechtes Handgelenk. Die Köpfe sind nach rechts gebogen und gegeneinander abgeflacht. Auffällig sind die nackten, eher verspielten Beine des Kindes.
Eine andere Variante der Eleousa ist die Gottesmutter Galaktotrofusa, die stillende Mutter. In Ägypten, wo die Darstellung einer stillenden Isis mit dem Horuskind sehr beliebt war, tauchte diese Form schon sehr früh (ab dem 4. Jahrhundert) auf. Erst ab dem 12. oder 13. Jahrhundert tauchte dieses Bild im östliches Christentum.
Siehe auch
| Siehe die Kategorie Eleusa von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |