WikiDer > Emile Ferfaille
Emile Ferfaille (bedeuten, 25. November1891 - Veurne, 26. März1918) war die letzte Person, die laut GewohnheitsrechtStrafrecht wurde in Belgien hingerichtet.[1]
Während der Erster Weltkrieg Ferfaille war ein Wächter für das 2. schwere Artillerie-Regiment. Er war mit zwei Frauen verlobt. Er ermordete die 20-jährige Rachel Ryckewaert, die im vierten Monat schwanger war, am 27. Oktober 1917 im Garten des Gemüsebauers Florimond Seru. Ferfaille wurde vor ein Kriegsgericht gestellt wegen Mord, Diebstahl und Fälschung.[2]König Albert II erteilt nein Anmut um nicht das Signal zu senden, man könne sich durch schwere Kriminalität den Gefahren der Front entziehen. Da er aufgrund der Verurteilung militärisch erledigt wurde und daher nicht vor das Erschießungskommando kommen konnte, wurde Ferfaille nach dem Urteil entlassen enthauptet jetzt sofort Guillotine. Die Hinrichtung fand statt, während die Deutschen die Stadt mit Artillerie beschossen. Guillotine und Henker hätten eingeführt werden sollen von Frankreich. Anatole Deibler vollstreckte das Urteil im Gefängnis von Veurne.
Literatur
- Willy Spillebeen, Liebhaber im Wahnsinn, 2006, ISBN 9789063065355 (historischer Roman)
- Siegfried Debaeke, Die letzte Enthauptung, 1997, ISBN 9055080349
- Benoît Amez und Xavier Rousseaux, "Justice Militaire: l'affaire Ferfaille en 'Belgique libre' (27. Oktober 1917 - 26. März 1918). Excès de la Justice Militaire, laboratoire de la Justice scientifique oder instrument de l'affirmation nationale? “, in: Margo De Koster ua (Hrsg.), Gerechtigkeit in Kriegszeiten und Revolutionen. Europa, 1795-1950, 2012, s. 135-162
- Benoît Amez, "L'affaire Emiel Ferfaille ou l'histoire du dernier belge qui perdit la tête", in: Verbrechen des Liedes. Une Exposition sur la vie, Zelt.Kat., 2013, S. 22-25
Film
- Le voyage de la veuve (Philippe Laik, 2008)
Fußnoten
- ↑Vor 100 Jahren: Die letzte Enthauptung in Belgien, VRT NWS, 26. März 2018
- ↑Verstöße gegen die Artikel 8, 9, 18, 19, 21, 31, 44, 61, 62, 65, 196, 214, 393, 394, 461 und 463 des Strafgesetzbuch