WikiDer > Eutektoide
| Stabile Kristallstrukturen in Stahl | ||
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EIN eutektoid ist eine Mischung aus zwei oder mehr Elemente die zusammen eine niedrigere bilden Schmelzpunkt haben dann die beiden Komponenten, aus denen die Mischung besteht Bei der eutektischen Erstarrung wird ein Feststoff in eine Zusammensetzung von zwei (oder mehr) Feststoffen umgewandelt: c → a b.
Ist der Stoff c kein Festkörper, sondern eine Flüssigkeit, so heißt er a eutektisch. Die Beschreibung eines Eutektikums gilt auch für Eutektoide. Es ist jedoch zu beachten, dass die Diffusion in Feststoffen langsamer sein kann als in Flüssigkeiten oder Phasen, in denen ein Feststoff in einer Flüssigkeit gelöst ist. Bei schneller Abkühlung weicht eine eutektische Zusammensetzung daher stärker von der Theorie ab als eine eutektische Zusammensetzung.
In dem Phasendiagramm rechts bezeichnet die Zahl 02 ein Eutektoide.
EIN eutektoid ist eine Verbindung zweier Stoffe, die sich bei einer festen Temperatur umwandelt, d. h. als wäre sie ein reiner Stoff, bei der die Umwandlung aber nicht die Phase ändert, wie in a eutektisch ist der Fall. Betrachten wir zum Beispiel das Fe-C-Diagramm für Stahl, so sehen wir bei 02: 727 °C und 0,78% C ein Eutektoide. Es ist ein Eutektoide, weil die darüber liegende Phase 05 ebenfalls fest ist, nämlich Austenit. Der Punkt 07 hingegen ist ein echtes Eutektikum, nämlich ledeburiet, weil die darüber liegende Phase 10 die Flüssigkeit enthält Schmelze ist.
Bezieht sich in der Literatur oft auf das Eutektoide. Spricht man zum Beispiel von untereutekoid Stahl, dann meint man Stahl (01 - 04) mit weniger als 0,78% C. Im gleichen Sinne übereutekoidisch Stahl als Stahl (03 - 14) mit mehr als 0,78 % C. Die etwas umständlichen Bezeichnungen bedeuten, dass sich die Kohlenstoffanteile durch die Zugabe von Legierungselementen ändern können, was fast immer der Fall ist.