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Everger, ebenfalls Ebergar (? - Köln, 11. Juli999) war ein 10. Jahrhundert Kleriker und Staatsmann. Er war unter anderem Erzbischof von Köln.
Biografie
Über Herkunft, Geburtsort oder Geburtsdatum von Erzbischof Everger ist nichts bekannt. Wahrscheinlich gehörte er schon vor seiner Wahl zum Erzbischof dem Kölner Domkapitel an.
Im Jahr 986 ordnete er die Entfernung der Mönche aus der Abtei an Mönchengladbach zur Abtei Großer St. Martin in Köln, wo er anwesende Kleriker zwang, de klösterliche Gelübde zu verlassen oder zu verlassen. Er teilte die Güter des Klosters Mönchengladbach unter seinen Rittern auf. Später durften die Mönchengladbacher Mönche ohne Rückgabe ihrer Güter zurückkehren, und er rekrutierte irischBenediktiner das Kölner Kloster (das damit ein sogenanntes "schottisches Kloster" wurde) zu bevölkern.[1] 988 schenkte Everger der Abtei Groß Sankt Martin de Herenhof Rodenkirchen, das den größten Teil des heutigen Kölner Stadtteils Rodenkirchen umfasste. Ein Jahr später spendete er an dieselbe Abtei, die vroenhof in Köln-Esch mit dazugehörigem Ackerland.
Im Jahr 991 leitete Erzbischof Everger die Beerdigung der Kaiserin Theophanu, die Witwe von Kaiser Otto II, die auf eigenen Wunsch im Kirche St. Pantaleon wollte begraben werden.
Everger selbst geriet nach seinem Tod am 11. Juni 999 in Gefangenschaft Kölner Dom begraben.
Erbe
Die sogenannte Everger-Epistolarium ist ein 10. Jahrhunderteeuw Skript dieser Teil der Briefe und die von Erzbischof Everger zwischen 985 und 999 in Auftrag gegeben wurde. Das Manuskript enthält a Erleuchtung mit einer Widmung und einem Bild des Stifters, Erzbischof Everger, und der ApostelPeter und Paul. Die Handschrift befindet sich in der Bibliothek des Kölner Doms (Ms. 143, Fol. 3r/4v).
Externer Link
Quellen, Anmerkungen
- Oedinger, Friedrich Wilhelm, Geschichte des Erzbistums Köln, Teil I. Köln, 1972
| Vorgänger: warin | Erzbischof von Köln 984-999 | Nachfolger: Heribert |