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FemFusion ist ein Niederländisch online Plattform für die lesbisch Gemeinschaft. Es wurde 2002 von der FemFusion Foundation gegründet, die selbst ab 2010 inaktiv wurde. Die Website blieb lange verfügbar.
Ursprung
Das lesbische Magazin Seite an Seite 2001 einen Notruf an die lesbische Gemeinschaft. Um das Magazin vor der Zerstörung zu bewahren, Dymphie Verleun, Anna Tijsseling und vier weitere lesbische Frauen gründeten 2002 die FemFusion Foundation. Das Ziel der FemFusion Foundation ist: "Schaffung einer (multi)kulturellen Plattform für lesbische Frauen, lesbische Aktivitäten und den lesbischen Lebensstil."[1]
Aktivitäten
Die FemFusion Foundation hat die Webseite FemFusion, die als Online-Plattform für die lesbische Community dient. Ziel der Website ist es, lesbische Frauen miteinander in Kontakt zu bringen, das Image lesbischer Frauen in den Niederlanden zu verbessern und lesbische Frauen in der niederländischen Gesellschaft sichtbarer zu machen.[2] Die Website bestand aus a Chatraum, ein Forum und eine 'Femcyclopedia', einen Lesbenshop (FemShop), einen Reiseshop für Lesbenreisen (FemTravel) und eine Seite mit Neuigkeiten über die lesbische Community (FemKrant).Neben der Realisierung der Website half die FemFusion Foundation bei der Organisation von Aktivitäten für ihre Zielgruppe, wie die jährliche nationale Rosa Samstag. 2009 organisierte FemFusion dieion Frau des Jahres Wahl.[3][4]
Politik
2007 bot die FemFusion Foundation dem damaligen Minister Plastik von dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft ein Fünf-Nachfrage-Plan.[5][6] Sie forderten:
- Emanzipation der lesbischen Frau innerhalb der schwulen Zielgruppe
- Erforschung der lesbischen und bisexuellen Identität
- (Un)Sichtbarkeit der lesbischen Frau
- ''Desex'' des Wortes lesbisch und die lesbische Orientierung
- Sicherheit für lesbische Frauen
Als Reaktion auf diesen Bedarfsplan hat die FemFusion Foundation die Projekt Lesbendebatte. Von Februar bis Juni 2009 wurde jeden Monat eines der oben genannten Themen von einem zusammengesetzten Panel diskutiert. Die Debatten fanden unter der Leitung von Prof. Dr. Saskia Wieringa, ehemaliger Moderator Inge Diepman, Komiker Anlegestelle Mathurin und Journalist Nicole Terborg, und Autor Karin Giphart.[7]2008 fielen die Portfolios zur Emanzipation von Schwulen und Frauen unter die Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft. Dank der FemFusion Foundation ist die lesbische Emanzipation damals zu einem eigenständigen Schwerpunkt geworden, wo sie zwischen der Emanzipation der Frau und der Schwulenemanzipation lag. Schließlich wurde der lesbischen Zielgruppe gesonderte Aufmerksamkeit geschenkt.[Quelle?] Deshalb hat die Stiftung das Jahr 2009 zum Jahr der lesbischen Emanzipation erklärt und ihr Ziel als erreicht angesehen.[8]
In den Antworten auf parlamentarische Anfragen des Abgeordneten Boris van der Ham Minister Plasterk erwähnte seinen Besuch bei FemFusion am 25. April 2009, um über die Emanzipation lesbischer und bisexueller Frauen zu diskutieren.[9] Im Oktober 2009 bezeichnete Plasterk FemFusion als wichtigen Gesprächspartner in einem Brief an das Repräsentantenhaus, in dem er die Politik der Regierung zur Schwulenemanzipation erläuterte.[10]
Seit 2010 ist die FemFusion Foundation inaktiv.[11] Die Online-Plattform kann gegen Gebühr genutzt werden.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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