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Filips I van Baden
Philipp I. von Baden
1479-1533
Das Grab Philipps I. von Baden in Baden-Baden.
Markgraf von Baden
Zusammen mit Schwere (1515-1533) und Bernhard III (1515-1533)
Zeitspanne1515-1533
VorgängerChristopher I
NachfolgerSchwere (als Markgraf von Baden-Durlach)
Bernhard III (als Markgraf von Baden-Baden)
VaterChristoph I. von Baden
MutterOttilia von Katzenelnbogen

Philipp von Baden (6. November1479 - 17. September1533) war von 1515 bis zu seinem Tod 1533 Mitmarkgraf Baden. Er gehörte dem Haus Baden an. Von 1524 bis 1527 war er im 2. Reichsregiment auch kaiserlicher Statthalter.

Lebenszyklus

Philipp war der fünfte Sohn des Markgrafen Christoph I. von Baden und Ottilia aus Katzenelnbogen. Um zu vermeiden, dass sein Reich unter seinen Söhnen aufgeteilt wird, betrachtete sein Vater Philipp als den fähigsten Nachfolger und wollte, dass er sein gesamtes Reich erbte. Er wollte Philipp auch mit Johanna, der Tochter und Erbin des Markgrafen, verheiraten Philipp von Baden-Sausenberg, ein jüngerer Zweig des Hauses Baden, so dass er Markgrafschaft Baden kontrollieren konnte. Denn König Ludwig XII von Frankreich widersetzte sich dem Plan, die Ehe scheiterte schließlich.

Da sich Philips Brüder den Plänen ihres Vaters widersetzten, änderte Christopher I. zweimal seinen letzten Willen. Nach dem Tod seines Vaters würden Philip und seine Brüder Bernhard III und Schwere regieren gemeinsam die Markgrafschaft Baden.

Während der Italienische Kriege Philipp kämpfte an der Seite von König Ludwig XII. von Frankreich. 1501 kommandierte er ein Schiff der französischen Flotte, das Wien unterstützt im Krieg gegen die Osmanisches Reich. 1515 dankte sein Vater aus gesundheitlichen Gründen ab, woraufhin Philipp Markgraf von Baden-Sponheim wurde.

Während seiner Regierungszeit sah er sich einer Reihe von Aufständen in Süddeutschland gegenüber. Als Folge der Bundschuh-Bewegung brach 1519 unter der Führung von Joss Fritz ein Bauernaufstand aus, bei dem die Bauern aufstanden und für ihre Rechte kämpften. Dies führte oft zu Missbrauch und Gewalt. Die Rebellen marschierten durch die Markgrafschaft Baden-Durlach zum Kloster Gottesau, das vor den Augen des Markgrafen Philipp geplündert und völlig zerstört wurde. Philip reagierte, indem er befahl, die Häuser der Rebellen anzugreifen, und drei Häuser in Berghausen wurden in Brand gesteckt. Der Aufstand richtete sich jedoch hauptsächlich auf das Gebiet von Bishop George von Speyer, der schließlich an den Hof des Kurfürsten ging Ludwig V. von der Pfalz im Heidelberg musste fliehen. Schließlich konnten Kurfürst Ludwig V. und sein Heer den Aufstand 1525 beenden, woraufhin Philipp am 25. Mai 1525 mit seinen Bauern den Vertrag unterzeichnete. Lauf geschlossen.

Philipp starb 1533. Von seinen sechs Kindern überlebte ihn nur seine Tochter Maria Jacoba. Seine Brüder Ernst und Bernhard III. teilten sein Territorium unter sich auf, teilten die Markgrafschaft Baden untereinander auf und es entstand die Markgrafschaft Baden-Baden und Baden-Durlach, die 1771 wiedervereinigt wurden. Er wurde im . begraben Stiftskirche aus Baden-Baden.

Heirat und Nachkommen

Am 3. Januar 1503 heiratete er Elisabeth von der Pfalz (1483-1522), Tochter des Kurfürsten Philipp von der Pfalz. Sie hatten folgende Kinder:

  • Maria Jacoba (1507-1580), heiratete Herzogin 1522 Wilhelm IV. von Bayern
  • Philipp (1508-1509)
  • Philip Jacob (geboren und gestorben 1511)
  • Maria Eva (geboren und gestorben 1513)
  • Johan Adam (geboren und gestorben 1516)
  • Maximilian Caspar (geboren und gestorben 1519)