WikiDer > Filmzauber

Filmmagie
Filmzauber
Frequenzmonatlich
Uneingeschränkter Zugang?Nein
Erste Ausgabe1956
Nationen)Flagge von Belgien Belgien
SpracheNiederländisch
Verlag)Filmmagie vzw, Paviljoenstraat 3, Schaerbeek
ISSN1782-6756
Webseite
Portal  Portalsymbol  Medien

Filmzauber ist ein BelgierMonatsmagazin mit (inter)nationalen Filmnachrichten, Kritiken, Interviews, Personalien, neuen Serien und DVDs. Es wird von einem namensgebenden . veröffentlicht gemeinnütziger Verein.

Geschichte

1932 flämisch dominikanischFelix Morlion (1904-1987) half bei der Gründung der Katholische Filmliga (KFL) (Ligue Catholquiue du Film - LCF). Die Schaffung dieser zweisprachigen katholischer Verein war im Einklang mit der Katholische Aktion das von Papst Pius XII eingeleitet worden war. Morlion hielt den Film für eine sehr wichtige kulturelle Angelegenheit und schrieb daher, dass die Gläubigen die flämische Filmwelt unter ihre Kontrolle bringen sollten, indem sie ein Dokumentationsbüro einrichten, um den moralischen, künstlerischen und populären Wert der Filme aufzuzeigen.[1] Der Verein sammelte Archivmaterial, bildete die Grundlage für ein Netzwerk von Filmclubs und versorgte verschiedene Medien mit Filmblättern mit moralischen Bewertungen.[2]

1956 wurde daraus eine eigene Zeitschrift Film & Fernsehen (französisch: "Amis du Film et de la T.V.") mit Stücken von u.a. Maria Rosseels, Jos Burvenich, Ivo Nelissen, Dirk Lauwärt, Leo Mees, Gaston Weemaes und die späteren Filmemacher Harry Kumel, Eric de Kuyper und Robbe De Hert. In den 1960er Jahren wurde das Magazin pluralistischer und die Herausgeber gaben Vorschläge zum Alter pro Film. Neben der Aktualität des Films war auch eine vertiefte cinephile Bildanalyse erforderlich. Ab 1962 fand dies einen Platz in der eher wissenschaftlichen Publikation Cedoc-Film die später umbenannt wurde in Medienfilm.[3]

In den 1990er Jahren wurde der zweisprachige Betrieb eingestellt. 1998 wurde Medialfilm umbenannt CineMagic, ein vierteljährlich erscheinendes Studienmagazin zu Film und visueller Kultur und das monatlich erscheinende Magazin tot FILM|TV|DVD.[4] Im Jahr 2003, anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens, benannte sich die Organisation um FilmMagie vzw.[5] Das Archiv des Katholischen Filmbundes wird im GESCHENK (Katholisches Dokumentations- und Forschungszentrum). Ab 2004 E. H. Patrick Perquy (1942-2018) allgemein Kaplan des Vereins.[6] 2006 wurde das Monatsmagazin in Filmmagie umbenannt.

2012 entschied der Kulturminister Witz Schauvliege um die Subvention zu stoppen. Die Redakteure arbeiteten weiter, mussten jedoch Ende 2013 die Veröffentlichung von CineMagie einstellen.[3] Die flämische Regierung hat in ein neues kostenloses Filmmagazin investiert Schwindel mit viel Werbung. Filmmagie erschien weiterhin monatlich und erhielt auch 2016 noch Unterstützung von der Flämischer audiovisueller Fonds, bis im Oktober 2020 bekannt gegeben wurde, dass es keine nächste Ausgabe mehr geben könne.

Externer Link