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Frederick Chiluba

Friedrich Jacob Titus Chiluba (Kitwe, 30. April1943Lusaka, 18. Juni2011) war mal Präsident von Sambia. Chiliba war der Nachfolger von Kenneth Kaunda und war vom 2. November 1991 bis 2. Januar 2002 Präsident, als die Bevölkerung ehemaliger Vizepräsident war Levy Mwanawasa als sein Nachfolger gewählt.

Chiluba kam 1991 an die Macht, nachdem der ehemalige Busfahrer und seine Bewegung für Mehrparteiendemokratie (MMD) wurde bei den ersten Mehrparteienwahlen von den sambischen Wählern mit überwältigender Mehrheit gewählt. Er trat sein Amt als Nachfolger des quasi-sozialistischen Präsidenten Kaunda an, dem von der Opposition bittere Vorwürfe gemacht wurden, fast dreißig Jahre lang wirtschaftliche Misswirtschaft geführt zu haben.

Als er vereidigt wurde, sagte Chiluba Tausenden von Anhängern, dass "die Ära der Diktatoren, Heuchelei und Lügen in Afrika vorbei ist". Er erhielt fast doppelt so viele Stimmen wie sein Rivale Kaunda: 850.587 gegen 470.767. Die Wahlbeteiligung bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen war unerwartet niedrig: Nur 40 Prozent der 2,9 Millionen Wähler gingen zur Urne.[1]

Als Führer der sambischen Gewerkschaftsbewegung versprach Chiluba den Menschen Berge von Gold. Er sprach verächtlich von der Gier und Machtgier seines Vorgängers. Die neue Regierung von Chileba, ermutigt von westlichen Gebern, versprach, IWF und der Weltbank, eine umfassende Liberalisierung und Privatisierung der Wirtschaft.

Chiluba hat Wort gehalten: Der Verkauf von Sambias Kupferminen und weiteren 250 weiteren Staatsunternehmen war wohl die größte Privatisierung, die es jemals in Afrika gab. Banken, Bahnen, Versicherungen, Reisebüros, Hotels, Bauernhöfe, Busunternehmen, Picknickplätze, alles musste erledigt werden. Nirgendwo auf dem Kontinent wurden so viele Staatsunternehmen so radikal verkauft.

"Der vielversprechende Innovator Frederick Chiluba hat sich nach zehn Jahren als trauriger Fehlschlag entpuppt, der wider besseres Wissen dennoch eine Kampagne zur Verfassungsänderung gestartet hat, um weitere fünf Jahre an der Macht zu bleiben", hieß es. de Volkskrant Mitte 2001[2] Mehr als 80 Prozent der Sambia leben von weniger als einem Dollar am Tag, die Hälfte der mehr als 60.000 Bergleute verlor in manchen Gegenden der ehemaligen Industriestadt ihren Job Ndola 70 Prozent der Kinder sind unterernährt. Nach massiven Straßenprotesten entschied sich Chiluba doch zum Rücktritt. Loslegen 2002 er blies den Rückzug.

Im Jahr 2007 wurde Chiluba für schuldig befunden Betrug. Zusammen mit einigen Komplizen hatte er laut britischen Richtern fast 50 Millionen US-Dollar an öffentlichen Geldern auf private Bankkonten in Großbritannien eingezahlt London. Als ehemaliger Kolonisator pflegt Großbritannien eine besondere Verbindung zu Sambia.

Offiziell verdiente Chiluba während seiner Regierungszeit 100.000 US-Dollar pro Jahr, aber sein Ausgabenmuster deutete auf ein viel höheres Einkommen hin. Allein dem Urteil zufolge gab er zum Beispiel eine Million Dollar für teure passt, die er in einem Luxus-Fachgeschäft in . gekauft hat Schweiz. Für Aufsehen sorgte Chiluba auch mit dem Kauf von Schuhen mit riesigen Plateausohlen. Diese sollten seine geringe Körpergröße (nur ein Meter und fünfzig Zentimeter) kompensieren.

Die sambische Regierung hat seitdem 2008 versucht, auf der Grundlage des britischen Gerichtsurteils Geld von Chileba zurückzufordern. Es wurde auch versucht, seine Rente zu sperren, die beim Barclays Bank. Chiluba nannte das Urteil "rassistisch". Er dachte, er sei Opfer einer Verschwörung der neuen Herrscher und des ehemaligen Kolonisators. 2009 wurde er im Betrugsfall freigesprochen.[3]

Chiluba starb im Alter von 68 Jahren in seinem Haus in der Hauptstadt Lusaka. In den letzten Jahren seines Lebens kämpfte er mit Herz- und Nierenproblemen[4].