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Begasung ist in der Versand ein Desinfektionsmethode um zu verhindern, dass Lasten durch Insekten und andere Ungeziefer in der Ladung oder Verpackung. Das Konzept kommt unter den Namen grillen oder Methylat auch in der Gewächshausbau Pflanzen zu schützen. Die begaste Fracht kann sehr vielfältig sein: von Tabak und Möbeln bis hin zu Kleidung und Schuhen. In der Landwirtschaft und im Gartenbau wird es zur Bodendesinfektion eingesetzt. Die verwendeten Gase sind per Definition giftig. Begasungen können daher eine Gefahr für die menschliche Gesundheit und Sicherheit sowie für die Umwelt darstellen. Nach dem ausräuchern wird beides Partizip Perfektvergast wenn begast verwendet, obwohl die letztere Form nicht mehr verwendet wird.
Wie wird begast?
In den Niederlanden funktioniert es (im Jahr 2004) wie folgt. Ein spezielles Vergasungsunternehmen (nach der obligatorischen Meldung an die Arbeitsinspektion) Tablets Aluminium- oder Magnesiumphosphid in der Ladung. Daraus kommt das extrem giftige Phosphorwasserstoff frei, das Ungeziefer tötet. Sie wurden auch mit dem Gift vergast Methylbromid. Das Gas soll relativ kurz aktiv bleiben, vorzugsweise so kurz, dass der Container am Zielort sicher entladen werden kann. Idealerweise sollte das Gas an seinem Bestimmungsort „verschwunden“ sein. Das ist oft nicht der Fall. Es kommt häufig vor, dass Container am Bestimmungsort noch eine gefährliche Gasmenge enthalten, was Risiken für diejenigen birgt, die mit einem geöffneten Container umgehen müssen. Manche (Konsum-)Produkte absorbieren so viel von dem verbrauchten Gas, dass sie dieses Gas über Monate „liefern“ können, mit allen damit verbundenen Risiken für die Verbraucher.
In den Niederlanden ist nur noch Hydrogenphosphat erlaubt. Diese Substanz ist sehr giftig. Ab 2005 ist es innerhalb der Europäische Union verboten, Methylbromid für Begasungen zu verwenden.
Neben Methylbromid und Hydrogenphosphat werden im Ausland weitere Stoffe für Begasungen verwendet. Beispielsweise: Formaldehyd, Sulfurylfluorid, Ammoniak, Blausäure, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid.
Gefahren
Alle oben genannten Stoffe sind, wenn die Behälter oder Laderäume sind unzureichend oder falsch entgast, sehr gefährlich für jeden, der damit in Berührung kommt. Unfälle oder gefährliche Situationen haben sich in der Vergangenheit mehrfach ereignet. Beispielsweise explodierten Fässer und ein Feuer brach aus, wenn mit Resten von Hydrogenphosphat gearbeitet wurde. Auch beim Entladen der Container erkrankten Menschen mehrfach. Nicht nur die Mitarbeiter im Hafen gehen Gefahren beim Warenumschlag oder beim Entladen ein. Auch Zollbeamte können mit begaster Ladung, aber auch mit Hafennähen und sogar Verbrauchern in Kontakt kommen, wenn sie nicht ordnungsgemäß entgaste Ware erhalten. Im Jahr 2002 gab es sechzig Zwischenfälle mit vergasten Ladungen. In einigen Fällen führte dies zu Krankenhauseinweisungen, in anderen Fällen wurden die Container rechtzeitig gestoppt. Die Umweltgefahren bei der Verwendung dieser Gase variieren. Methylbromid ist bekannt für Ozonschicht beeinflusst.
In der Praxis wird häufig zwischen Fracht, die in den Niederlanden vergast wird, und sogenannten Importbegasungen unterschieden, also Schüttgütern und begasten Containern, die per Seeschiff angeliefert werden. Es gibt ein recht klares Bild von den Begasungen in den Niederlanden, denn nur wenige Unternehmen dürfen Begasungen durchführen, es besteht auch eine Meldepflicht und die Kontrollen sind streng. Die zweite Kategorie (Schüttgut mit Lebensmitteln) ist standardmäßig begast und die Entgasung stellt kein allzu großes Risiko dar. Die gravierendsten Probleme treten bei Importbegasungen von Containern auf. Zum einen, weil viele Begasungen (ca. 70 Prozent) überflüssig sind. Infolgedessen werden unter Gas stehende Ladungen wie Kunststoffpflanzen, Computer, Möbel, Kosmetika, Chemikalien, Pelze, Toilettenschüsseln, Keramik, Kleidung, Haushaltswaren usw. gefunden. In einigen Fällen wurde festgestellt, dass diese Ladung nicht mehr transportiert werden kann oder kaum gasfrei zu erhalten. Zweitens werden Behälter oft nicht richtig entgast. So trägt zum Beispiel nur ein Prozent der begasten Container einen (obligatorischen) Aufkleber, der besagt, dass der Container ein giftiges Pestizid enthält. Dies gefährdet Hafenarbeiter, Anwohner und letztendlich Verbraucher, da die allermeisten Container ohne Entgasung ins Land gelangen.
Wann ist Vergasen in den Niederlanden erlaubt?
Begasungen sind nur in sehr begrenzten Fällen erlaubt. Eigentlich nur, wenn das Importland (und nicht der Importeur) dies verlangt (wie China, Australien und Neuseeland) oder wenn keine Alternative zur Verfügung steht, zum Beispiel für die Begasung von Blumenzwiebeln, die für den Export bestimmt sind. Diese beiden Ausnahmesituationen bestehen auch nach 2005, als die Verwendung von Methylbromid in der gesamten Europäischen Union verboten ist. In den Niederlanden wurden jährlich ca. 500 Container begast (ca. 2004). Es wurden ca. 5 Tonnen Methylbromid verwendet (zum Vergleich: vor einigen Jahren waren es noch 90 Tonnen).
In den Niederlanden unterliegt die Verwendung von Hydrogenphosphat strengen Anforderungen. Gesetzliche Gebrauchsanweisungen (siehe Veröffentlichungen) legen die Art der Gaseinleitung, die Entgasung und die Sicherheit für Personen fest. Es gelten beispielsweise folgende Regeln:
- die Begasung und Entgasung darf nur von einer sachkundigen Person durchgeführt werden
- Gegenstände unter Gas dürfen nicht bewegt werden
- Personen müssen beim Be- und Entgasen einen gewissen Mindestabstand einhalten
- Der entgaste Raum darf erst betreten werden, wenn die Gaskonzentration den geltenden gesetzlichen Grenzwert unterschritten hat
- nach der Entgasung muss der Begasungsleiter dem Auftraggeber eine schriftliche Gasfreiheitserklärung ausstellen
Seit Ende der 1990er Jahre ist eine EU-Verordnung in Kraft, die das vorschreibt Stauholz aus bestimmten Ländern (insbesondere China) müssen gegen Insekten behandelt werden. Diese Regelung wird von Importeuren und Exporteuren oft zu weit ausgelegt. Dadurch werden Tausende von Containern einschließlich der darin enthaltenen Fracht unnötigerweise begast und in die Niederlande transportiert („präventive Begasung“). Wurde vor einigen Jahren noch kaum Gas für Containerimporte verwendet, werden heute rund 500 Tonnen Methylbromid pro Jahr aus dem Ausland in die niederländischen Häfen gebracht. Aus Recherchen der Nationales Institut für Gesundheit und Umwelt zeigt, dass mehr als 20 Prozent aller Container Gas enthalten.
Sonstiges
Auf Niederländisch Rechtsprechung über Haftung für Schäden an Dritten die sog Begaste Zwiebel Haft de (HR 7. März 1969, NJ 1969, 249). Darin, durch die Hoher rat das erfunden Zustimmung zwischen zwei Parteien kann auch für einen Dritten gelten und dies je nach den Umständen des Einzelfalls sogar zu seinem Nachteil. Wenn eine Partei das Vertrauen hat, dass a Entlastung-Klausel für alle Waren gilt, auf die sich die jeweilige Vereinbarung bezieht, kann diese Klausel unter Umständen auch gegenüber einem Dritten geltend gemacht werden, der nicht Partei dieser Vereinbarung war. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang, ob der Dritte dieses Vertrauen durch sein eigenes Handeln geweckt hätte.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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