WikiDer > Gendoping

Gendoping

Gendoping ist die Manipulation des Ausdrucks bestimmter Gene um die Leistung zu steigern. 1997 und 1998 erschienen wissenschaftliche Veröffentlichungen, die zeigten, dass Nagetiere, die genetisch manipuliert, hatte eine bessere Muskulatur.[1][2]Es stellte sich die Frage, ob diese Techniken auch bei Sportlern zur Leistungssteigerung eingesetzt werden könnten: Gendoping.

Gendoping ist möglich, weil in der Schulmedizin viel geforscht wird Gentherapie, insbesondere bei Muskelerkrankungen wie dem Duchenne-Krankheit. Wenn diese Techniken zur Verbesserung der sportlichen Leistung eingesetzt werden, könnte man von Gendoping sprechen.

Zwei grundlegende Bestandteile des Gendopings sind: ein Stück genetisches Material, das die beabsichtigte leistungssteigernde Wirkung bewirkt, und eine Methode, dieses Material in den Körper zu bringen, das sogenannte Vektor. Bekannte Vektoren sind DNAPlasmide, es Adenovirus und der lentiviren. Ein Virus ist geeignet, weil Viren viele Stellen im menschlichen Körper erreichen und somit an vielen Stellen das gewünschte Erbgut abgeben können.

Angriffspunkte für Gendoping

Einschränkungen

Ob die im Tierversuch gefundenen Effekte auch beim Menschen auftreten, bleibt abzuwarten. Es ist auch so, dass der Vektor, wie beispielsweise das Adenovirus, Krankheiten verursachen kann. Bis Mitte 2008 führte die Verwendung eines Adenovirus zu einem Todesfall. Auch das manipulierte Erbgut kann Schaden anrichten: HIF 1a, HGH[3] und IGF-1 kann das Risiko einer Entwicklung erhöhen Krebs Die Zahl der Laboratorien, die solche Produkte herstellen können, ist begrenzt. Dies kann dazu führen, dass Rogue Labs gefälschte Varianten auf den Markt bringen. Der Anwender weiß dann nicht, mit welcher Wirkung oder Nebenwirkung zu rechnen ist.