WikiDer > Gerrit Stapel

Gerrit Stapel

Gerrit Stapel (Amsterdam, 19. Mai1921Eindhoven, 18. Juli2013[1]) war ein NiederländischKarikaturist. Er ist bekannt für Zeitungsstreifen, die er für die Trägerstudios. Er spezialisierte sich hauptsächlich auf historische Comics, gezeichnet in realistischer Stil.

Biografie

Stapel begann seine Karriere als Zeichner 1942 bei der Filmfirma Nederland Film in Den Haag, wo er in der Zeichentrickabteilung landete. Er arbeitete an a anti-jüdisch Verfilmung des Buches Van den vos Reynaerde. Anfang 1943 wechselte er zu Bayern-Film zum Avenue van Meerdervoort, wo auch deutschfreundliche Propagandafilme gedreht wurden.[2]

Nach der Befreiung arbeitete Stapel kurz als Pianist in einem Amsterdamer Nachtclub, bevor er politische Drucke für . anfertigte die Losung. Seine ersten Comics machte er 1949 für Das freie Volk. 1952 trat er in die Toonder Studios ein, für die er lange Zeit Comics und Illustrationen machte. 1955 hat Stapel das Heft anonym unterschrieben Flügel über Afrika, herausgegeben vom Missionsbüro der Niederländisch-reformierte Kirche.

Neben den vielen täglichen Comics für Toonder hat Gerrit Stapel über die Puzzle-Agentur Daane über viele Jahre auch Puzzles für Zeitungen und illustriertes Präsentationsmaterial gemacht. 1964 zeichnete er, ebenfalls außerhalb der Toonder Studios, einen Comic über swiebertje für die Frauenzeitschrift Prinzessin.

2003 erhielt Stapel (zusammen mit zwei weiteren Preisträgern) den Kugel- und Boonestask-Skala für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

Ende der achtziger Jahre veröffentlichte Stapel seinen letzten großen Comic, zeichnete aber noch bis zu seinem neunzigsten Lebensjahr. Dann musste er das Zeichnen aufgrund von Sehschwäche und eingeschränkter Motorik aufgeben.[3] Stapel starb 2013 in seiner Heimatstadt Eindhoven.

uvre

Einige bekannte Comics von Gerrit Stapel sind:

Stapel hat auch Texte für den Comic geschrieben Falco und Donjon vom Zeichner Uco Egmond und 1975 machte er sechs Geschichten aus Arman und Ilvac nach dem Das Tjong-King und Lo Hartog van Banda mit diesem Streifen hatte aufgehört. Letzterer Streifen erschien in verschiedenen Regionalzeitungen.

Externe Links