WikiDer > Gradient Wind

Gradiëntwind

Steigung Wind ist das theoretisch Wind die ohne Reibungseinfluss parallel zum Isobaren in einem gekrümmten Isobarenfeld weht. Die Windgeschwindigkeit und -richtung werden durch die vorherrschende Gradientenkraft, das Corioliskraft und der Zentripetalkraft, während Reibungskraft wird nicht beachtet. Es kann eine zyklonische Krümmung mit der Zyklonzirkulation von Tiefdruckgebiete und einer antizyklonalen Krümmung mit antizyklonaler Kreislauf von Hochdruckgebiete.

Ein geradliniges Isobarenfeld, bei dem der Wind parallel zu den Isobaren bläst, ist das geostrophischer Wind. Die Windgeschwindigkeit des geostrophischen Windes ist bei antizyklonaler Zirkulation geringer als die des Gradientenwindes, aber größer als bei zyklonaler Zirkulation. Dass die Windgeschwindigkeiten in Senken so hoch werden können, liegt daran, dass die Luftdruckgradienten oft so hoch sein; In Tiefdruckgebieten liegen die Isobaren oft dicht beieinander.

In der Nähe der Äquator die Corioliskraft kann vernachlässigt werden. Bei stark zyklonischen Isobaren ist die Zentripetalkraft gleich der Gradientenkraft. Dieser Wind ist der zyklostrophischer Wind erwähnt.

Literatur

  • Ham, C. J. des; Korevaar, C.G.; Moens, W. D.; Stijnman, P. C. (1998): Meteorologie und Ozeanographie für die Schifffahrt, De Boer Maritime.