WikiDer > Großes Moost
Das Großes Moost ist ein Naturschutzgebiet in der Gemeinde Leudal, unmittelbar südlich der Noordervaart. Es handelt sich um einen stark vertrockneten Schalenrest, einen sogenannten. Peelven. Die Provinz Limburg hat es jedoch als „vielversprechendes Austrocknungsgebiet“ bezeichnet.
Tier-und Pflanzenwelt
Das Gebiet wird mit Wasser aus dem Kanal künstlich nass gehalten. Vor Ort (entlang der Noordervaart) gibt es noch besondere botanische Werte.
Zu den Tieren in diesem Bereich gehören die Krawatte und der Wildschwein.
Archäologische Funde
Archäologische Funde wurden 1954 südlich des Großen Moosts gefunden. Dies sind Feuersteinwerkzeuge, die einer älteren Phase des Federmesser-Kultur. Die Funde wurden bei Bergbauaktivitäten gefunden und von den örtlichen Amateurarchäologen J. Silvrants, J. Beeren, W. Vossen und H. Verhaeg ausgegraben. Der Standort wurde als „Heythuysen-de Fransman“ bezeichnet. Ursprünglich wurden die Funde dem Gravettien[1], aber spätere Forschungen legen nahe, dass sie wahrscheinlich zur Federmesser-Kultur gehören.[2] Später wurden von J. Silvrants nordwestlich des Moores auch Funde des Ahrensburger Kultur.[3] Die Funde weisen darauf hin, dass das Moor bereits während der letzten Eiszeit attraktiv für die Besiedlung war.
Verweise
- ↑morgens Wouter, "Der Franzose". Eine junge paläolithische Stätte, die zu einer der Komponenten des Gravettien gehört (Archäologische Berichte 15) (1983).
- ↑D.D.L. Bücken, Federmesser-Mobilitätsmuster im westlichen Maasgebiet, Limburg, Niederlande: Die Fallstudien von Horn-Haelen und Heythuysen-de Fransman I (2014).
- ↑G. van Noort; morgens Wouter, Die Jäger und Sammler der Ahrensburger Kultur (Archäologische Berichte 18) (1987), S. 63-138.