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Johan Theo (Han) Israels (1951) ist ein Holländer Soziologe, Rechtspsychologin und Historiker der durch seine Geschichtsschreibung der Psychoanalyse und seine Kritik an der Methode von werkwijze Sigmund Freud und weiter FeministInzesttheorien.
Leben und Arbeiten
Han Israëls studierte Soziologie an der Universität Amsterdam (UVA). 1988 wurde er zum Direktor der Amsterdam School for Social Scientific Research ernannt. Von 1993-2002 lehrte er Geschichte der Psychologie an der UvA. Seit 2002 ist er an der Juristischen Fakultät der Universität Maastricht als Hochschullehrer Rechtspsychologie.
Han Israëls erlangte durch die Bücher, die er über die falschen Darstellungen schrieb, nationalen und internationalen Ruhm Sigmund Freud und die Praktiker der Psychoanalyse über die Solidität und Zuverlässigkeit psychoanalytischer Theorien und Techniken.
Sein bekanntestes Buch ist Schreber, Vater und Sohn. Es behandelt die Fakten über Moritz Schreber und seinen Sohn Daniel Paul Schreber, ein Gerichtspräsident in Dresden wer wurde psychisch krankParanoia). Über den Sohn schrieb Freud eine berühmte, spekulative Fallstudie, in der er die Wahnvorstellungen den Unterdrückten zuschrieb Homosexualität. Israels zeigt, dass im Fall Schreber die Verbindung zwischen Fakten und Theoriebildung sehr locker ist, ein Befund, der für Freud ebenso wie für viele Psychoanalytiker gilt.[1]
Auch sein Buch hat viel Aufsehen erregt Heilige Empörung. Eine Untersuchung der feministischen Sichtweise von Inzest. In diesem Buch bestreitet er auf der Grundlage der Forschungsergebnisse der Doktorarbeit der Psychologin Nel Draijer die von demselben Nel Draijer in derselben Dissertation beschriebene Hauptrolle, die Inzest bei später auftretenden psychischen Beschwerden spielen würde.[2]
In seiner jüngsten Arbeit beschäftigt er sich mit einer Reihe von hochkarätigen Justizirrtümern. Anfang 2014 wurde das Buch von Hauptautor Israëls und anderen veröffentlicht Der Mord an der Arnheimer Villa: falsche Geständnisse vom Markt genommen. Das Buch wurde in der Reihe Gerede Twijfel veröffentlicht, deren Professor für Rechtspsychologie Peter van Koppen ist letztlich verantwortlich. Van Koppen wurde nicht rechtzeitig über ein spekulatives Kapitel informiert, in dem eine dem Opfer nahestehende Person als möglicher (Mit-)Täter identifiziert wurde. Das Buch wurde vom Markt genommen.
Veröffentlichungen
- Effekte von Lernfähigkeiten. Das Retuschiermesser in der niederländischen Forschung, Delft: Delft University Press 1984
- Schreber, Vater und Sohn. Historisch-kritische Bemerkungen zu einem psychoanalytisch beschriebenen Fall von Paranoia (Thesis University of Amsterdam, 1980; Erstveröffentlichung vom Soziologischen Institut, University of Amsterdam 1980), Groningen: Historical Publisher Groningen 1989
- Freuds Geier, im: Stunden mit Karel van het Reve. Liber amicorum, Amsterdam: van Oorschot 1991
- Der Fall Freud. I: Schöpfungsgeschichten, Amsterdam: Bakker 1993
- Über Elias. Erinnerungen und Anekdoten (Hrsg. mit Mieke Komen & Abram de Swaan), Amsterdam: The Spin House 1993
- Der Wiener Quacksalber. Hundert Jahre Freud und die Freudianer, Amsterdam: Bakker 1999
- Auf der Achtergracht. Hundert Jahre GG&GD Amsterdam, Amsterdam: Bakker 2001 (Co-Autor: Annet Mooi)
- Heilige Empörung. Eine Untersuchung der feministischen Sichtweise von Inzest, Amsterdam: Kontakt 2001
- Die Bekenntnisse von Ina Post, Alphen aan den Rijn: Kluwer 2004
- Mord in Wamel. Beweise mit lügenden Zeugen, Den Haag: Boom Juridische Uitgevers 2006
- Mord in Anjum. Zu viele offene Fragen (mit Hans Crombag & Paul Acda), Den Haag: Boom Legal Publishers 2008
- Das Mord in Arnheimer Villa: falsche Geständnisse (mit der Mitarbeiterin von Annemarie Pegano Mirani; Nienke Scholten; Willeke Spierenburg; Erwin Wiering), Den Haag: Boom Lemma 2014. Das Buch wurde vor der Veröffentlichung im Buchladen aus der Buchhandlung genommen.
Übersetzungen einiger Werke sind in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch verfügbar. Han Israëls ist auch als Übersetzer tätig. In dem Literaturmuseum in Den Haag ist die Korrespondenz zwischen Karel van het Reve und Han Israels.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Quellen Fußnoten
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