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Harrie Peters
Harry Peters
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persönliche Daten
Vollständiger NameJUWEL. Peter,
GeborenGlanerbrücke (Enschede), 18. Dezember 1949
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
StaatsangehörigkeitNiederländisch
Beruf(e)Maler
Leitdaten
aktive Jahrevon c. 1974
Stil(e)Neo-Expressionismus / Abstrakte Kunst
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Harry Peters (Glanerbrug (Enschede), 18. Dezember 1949) ist Niederländerin Maler[1] und war Mallehrer und später Leiter der Abteilung Autonome Bildende Kunst an der Universität der Künste Utrecht, die H.K.U. c. 1998.[2]

Bildung

Harrie Peters studierte zunächst von 1968 bis 1971 an der AKI Enschede und dann für ein jahr Studios 63, in Haarlem; später ließ er sich dort als Künstler nieder.

Leben und Arbeiten

Der frühere Malstil von Peters war der des Neo-Expressionismus die in Westeuropa in den 1970er-80er Jahren entstanden; das Werk des deutschen Künstlers Ernst Ludwig Kirchner war für ihn damals eine Inspiration. In seinen frühen Gemälden der Jahre 1970-78 gab es eine Darstellung, deren realistische Bezüge das Gemälde klar definierten. Er entschied sich für alltägliche Dinge wie Schuhe, eine Axt, ein Feuerzeug oder eine Schere.[3]

nach C. 1977 begann sich dies zu ändern; er entschied sich für nüchternere Motive, die frontal in die Leinwand gesetzt wurden. Sie wurden dann zu einer kräftigen Größe aufgeblasen, wodurch die platzierten Objekte eher an Charaktere oder manchmal nur an eine einzige Geste erinnerten. In den Arbeiten der späten 1980er Jahre sehen wir Objekte wie ein Baumblatt, eine Vase, eine Stehlampe oder einen Kegel. Diese „stehen“ buchstäblich im Flugzeug. Sie werden von Peters innerhalb seiner Bilder vor großen Hintergrundflächen platziert, sodass die Objekte darin zur Ruhe kommen.[4]

Die Gemälde von ca. 1983-84 sind immer noch kapriziös in der Gestaltung und zeigen Peters' persönliche Handschrift mit seinem damals dynamischen Farbauftrag; der wörtliche Ursprung und das Wachstum des Gemäldes sind somit noch sichtbar. Seine Arbeiten um 1990 zeigen dann, dass die Farbe noch viel mehr durchgearbeitet hat. Das Gemälde wirkt daher strenger, ruhiger und ganz klar. Die großen Farbflächen hat er nun mit einer Kelle gleichmäßig aufgetragen. Um 1990 wich der Überschwang der frühen 1980er Jahre zurückhaltenderen Gemälden.[4]

Dinge und Alltagsgegenstände spielen in vielen seiner Arbeiten als Motive eine Rolle und sind so Ansporn, ein Werk zu schaffen. Gerade Objekte wirken recht neutral und haben eine weniger emotionale Geschichte. Peters suchte seine Motive in der Landschaft, Alltagsgegenständen, der menschlichen Figur und auch in architektonischen Themen.[4] Seine am häufigsten verwendeten Materialien waren Ölfarbe, Aquarellfarbe und Kreide.[4]

Harrie Peters hatte seit 1975 bedeutende Ausstellungen, wie die Teilnahme an der Gruppenausstellung '11 Painters' 1976 im Städtisches Museum in Amsterdam, einschließlich der Künstler Hans van Hoek und Eli Inhalt.[5]

Einzelausstellungen

  • 1979 Galerie Helen van der Mey, Amsterdam[4]
  • 1981 Galerie Felison Beeckestein, Velsen[4]
  • Markt 17, Enschede[3]
  • 1982 Frans Hals Museum, Haarlem[4]
  • 1982 Städtisches Museum, Schiedam[4]
  • 1983 Museum 't Coopmanshûs, Franeker[4]
  • 1986 Flatland Gallery, Utrecht (Zeichnungen)[3]
  • 1987 Delfter Kunstzentrum, Delft[3]
  • 1988 Flatland Gallery, Utrecht (Zeichnungen)[3]
  • 1991 'Harrie Peters - Gemälde und Zeichnungen 1984-1990', De Beyerd, Breda[4]
  • 1991 Die Kunsthalle, Hengelo[4]
  • 1991 De Vleeshal, Haarlem[4]
  • 1994 Galerie Kaai, IJmuiden[4]

Bildung

Peters unterrichtet seit 1983 Zeichnen und Malerei an der H.K.U. in Utrecht; außerdem war er 13 Jahre lang Leiter der Abteilung Bildende Kunst / 'Autonome Kunst'.[4]. Ab 2007 war er Vorsitzender des Fakultätsrats Bildende Kunst und Gestaltung; 2014 ging er in den Ruhestand.[6] Dann verließ er auch Haarlem und zog nach Rijswijk, Gelderland.

Ein charakteristisches Zitat von Peters als Kunstlehrer, 1998:

„Die Kunst ist viel komplizierter geworden. Früher hatten Sie Öl auf Leinwand oder die Skulptur, die gehackt oder gegossen wurde. Alles darüber hinaus war keine Kunst. Jetzt scheint es umgekehrt zu sein. Jetzt ertrinkt der Schüler in den Materialien, die er verwenden kann. Es ist wirklich ein Dschungel von Möglichkeiten hier... .Eigene Initiative. Das finde ich sehr gut. Daher denke ich, dass Initiative ein Konzept ist, dem man in der Bildung etwas Aufmerksamkeit schenken sollte.' [2]

Literatur

  • 11 Maler, Ausstellungskatalog, Stedelijk Museum Amsterdam, 1976
  • Harry Peters [Haarlem, 1982], Museum 't Coopmanshûs, Franeker / De Vleeshal, Haarlem / Stadtmuseum, Schiedam; Ausstellungskatalog, 1982-83
  • Harrie Peters: Gemälde und Zeichnungen 1984-1990, Michael van Hoogenhuyze (Text), Ausstellungskatalog; Herausgeber De Beyerd, Breda 1991
  • Drei Maler: Eric de Nie, Harry Peters, Carla Spruit; Ausstellungskatalog, Frans Halsmuseum, Haarlem 1991

Externe Links