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Holzkohle (Latein: Kohlenstoff) oder Karbonisierung von Holz, leitet seine Bedeutung aus der Zerlegung ab (Pyrolyse) aus Holz gemacht. Dies ist ein Vorgang, bei dem Holz so erhitzt wird, dass nur eine begrenzte Menge an Sauerstoff mitmachen kann. Das meiste Holz verbrennt nicht und die flüchtigen Bestandteile verdunsten. Im Gegensatz zu Holz, das aus komplexen Molekülen besteht, ist Holzkohle praktisch rein Kohlenstoff. Holzkohle kommt chemisch nahe Kohle oder KohleKoks oder Torfkoks.
Funktionen und Anwendungen
Holzkohle ist eine viel gleichmäßigere Substanz als Holz und brennt besser. Es ist trocken, während Holz oft Wasser in Form von Saft enthält. Im Gegensatz zu Holz kann Holzkohle zu Pulver gemahlen werden. Dadurch hat es eine große Oberfläche und haftet stark auf allen Arten von Oberflächen und Chemikalien. Ungefähr 1000 Jahre v. Holzkohle wurde bereits häufig verwendet, um Eisen aus Eisenerz gewonnen werden.[Quelle?] Erst viel später wurde auf bessere Kohle und noch später auf Kohlekoks umgestellt.
Holzkohle wurde oft als Treibstoff verwendet, aber da es schwarz abgibt und sich dann stark mit seinem Untergrund verbindet, eignet es sich auch für künstlerische Zwecke wie such zeichnen.
Holzkohle war ein wichtiger Bestandteil von 1000 bis 1918 Schießpulver, zusätzlich zu Kaliumnitrat (KNO3) und Schwefel (S) Bis kurz vor dem Erster Weltkrieg Ganze Wälder wurden gerodet, um Holzkohle für Schießpulver zu verbrennen.[Quelle?] Danach wurde hauptsächlich „rauchfreies“ Schießpulver (Nitropulver) verwendet, das auf nitrierten Kohlenwasserstoffen basiert, zum Beispiel Baumwolle („Schießbaumwolle“) und deren Derivate.
Durch die starke Haftung auf Chemikalien aller Art kann fein gemahlene Holzkohle auch als Adsorbens zum Beispiel wenn Gegenmittel oder zu desodorieren oder zu entfärben. sehen Aktivkohle.
Meilers und Retorten
Die Konstruktion, in der Holzkohle hergestellt wurde, heißt a meiler. Für die Zubereitung einer Tonne Holzkohle brauchte es fünf bis acht Kubikmeter braucht trockenes Holz. Es war ein hochspezialisierter und zeitaufwändiger Prozess. Abgeholzte Bäume wurden oft in Meilern verbrannt, die vor Ort aus Baumstämmen gebaut und mit sod. Das Brennen dauerte zwei bis drei Wochen und Handwerker passten den Prozess an, indem sie Luftlöcher an den Seiten öffneten oder schlossen. In den Niederlanden ist die UddelseFirma Beekman einer der größten Holzkohleproduzenten in Westeuropa, der letzte, der so operiert, bis 1969. In den 1960er Jahren stieg man nach und nach auf Feuer aus Stahl um Retorte. Der Ertrag verbesserte sich erheblich: Bei Meilers extrahierte Beekman aus fünfzehn Kilo Holz ein Kilo Holzkohle, zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden für den gleichen Ertrag nur noch drei Kilo Holz benötigt. Diese Zahlen sind nicht ganz vergleichbar: In Meilers wurde oft frisches Häckselholz verwendet, später wurde hauptsächlich Altholz verwendet[1] verwendet, das ist viel trockener, und zusätzlich tropisches Hartholz,[2] die durch Lagerung und Transport Feuchtigkeit verloren hatten.
Externer Link
- Die kleine KohlestundeDie Geschichte und Herstellung der Holzkohle im Sauerland Sau
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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