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Huang Chao

Huang Chao (835 - laiwu, Shandong, juli 884) war ein chinesischer Salzschmuggler, Rebell und Anführer einer großen Bauernaufstand in der Dämmerung des ChinesischTang-Dynastie (618-907). Jahrelang durchquerte er mit seinen Truppen das Land von Nord nach Süd und verwüstete die Hauptstädte Chang'an und Luoyang.

Nach 859 hatte China zunehmend mit großangelegten Rebellionen gegen das geschwächte Tang-Regime zu kämpfen, zunächst vor allem in den Hungersnot unruhiger Süden. Die Anarchie im Land läutete schließlich das Ende der Dynastie ein.

Huang Chao stammte aus der Mittelschicht von Shandong und unternahm mehrere erfolglose Versuche, einen Abschluss an der Staatsexamen. Nach diesen Misserfolgen widmeten er sich und sein Weggefährte Wang Xianzhi (gestorben 878) der schmuggeln von Salz-. Im Jahr 875 schlossen sich Huang und Wang den anderen aufständischen Gruppen mit mehreren tausend Anhängern an. Sie plünderten das Gebiet nordöstlich von Yangzi-Fluss und bedrohte Luoyang. Nach einer Niederlage durch die Tang-Truppen, die Wang tötete, zog Huang Chao nach Süden.

879 plünderte Huang die wohlhabende Hafenstadt port Guangzhou (Kanton). gemäß Arabisch Quellen wurden 120.000 12 Muslime, juden und andere Ausländer getötet. Diese Zahl ist unwahrscheinlich hoch, aber sie ist ein Hinweis auf die Massivität der Massaker und der Fremdenfeindlichkeit der Rebellen.

Trotz seiner militärischen Erfolge gelang es Huang Chao nicht, seine Eroberungen zu festigen. Es gelang ihm nicht, kompetente Administratoren zu gewinnen. Er blieb daher Plünderer statt Herrscher.

Im Jahr 880 zog Huang von Süden wieder nach Norden und nahm im folgenden Jahr Luoyang und Chang'an ein. Kaiser Xizong (reg. 873-888) an den unzugänglichen Ort geflohen Sichuan, oft ein Zufluchtsort für in die Enge getriebene Tang-Herrscher. In den chinesischen Chroniken wird Huang Chao für die mutwillige Zerstörung der alten Hauptstadt Chang'an verantwortlich gemacht, die in der Blütezeit der Tang von einer Million Menschen bevölkert und die größte Stadt der Welt war. Aber da Huang sich selbst zum Herrscher einer neuen Dynastie in Chang'an ausrief, scheint eine vorsätzliche Zerstörung der Stadt unwahrscheinlich, wenn nicht gar ein gezieltes Ziel der Aufständischen. Das Ergebnis des jahrelangen Kampfes um die Hauptstadt war, dass Chang'an sich nicht zu einer wichtigen Stadt in China erholen würde.

Mit Hilfe von Türkisch Militärgouverneur Li Keyong (856-908) Tang-Truppen eroberten Chang'an im Jahr 883 zurück. Huang Chao floh nach Osten, wo er so in die Enge getrieben wurde, dass er im Juli 884 Selbstmord beging.

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