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Hugo von Marchiennes (Tournai, 1102 oder 1103 - Marchiennes, 11. Juni1158) war mal Abt des Abtei Marchiennes von 1148 bis zu seinem Tod. Historiker qualifizieren ihn als glückselig. Sein Festtag ist der 11. Juni.
Lebenszyklus
Bildung
Hugo wurde geboren in Tournai und gehörte einer wohlhabenden Familie. Nach dem ersten Schulbesuch in seiner Heimatstadt wurde er unter anderem Wouter van Mortagne, desto später Bischof von Laon, zu Reims dorthin geschickt, um sein Studium fortzusetzen. Sie haben daraus gelernt ArchidiakonAlberich von Reims das später Erzbischof von Bourges wurde.
Unzufrieden mit der Qualität der Ausbildung gründete eine Gruppe von Schülern eine eigene Schule und Hugo wurde Schüler von Wouter van Mortagne. Die Schule zog nach einiger Zeit nach laon wo unter anderem Robert von Brügge, der später Abt der Abtei Unserer Lieben Frau von den Dünen wurde, trat ein und wurde Lehrer. Zwischen Hugo und Robrecht entwickelte sich eine enge Freundschaft.
Abteileben
Hugo verlor mit zwanzig seinen Vater und kehrte damals in seine Heimatstadt zurück. Seine Mutter teilte die Reichen Erbe zwischen ihren Kindern und hoffte, dass Hugo als einziger Sohn in die Fußstapfen seines Vaters treten würde. Er weigerte sich, das Amt seines Vaters fortzusetzen und wurde BenedektinerMönch in dem Abtei St. Martin aus der Stadt. Diese Entscheidung verursachte in seiner Familie viel Kummer, insbesondere bei seiner Mutter.
Ab 1123 residierte Hugo in der Abtei. 1127 konnte er seine Mutter überzeugen, ebenfalls in ein Kloster einzutreten. Sie ging zum Priorat Saint Amand von Thourotte, ein Priorat dem die Abtei St. Martin in der Nähe gehörte Noyon.
Hugo selbst wurde Unterprior des Klosters St. Eligius in Noyon und kehrte in die Abtei St. Martin in Tournai zurück, um vor werden. Ernennung 1148 Papst Eugen III der Abt der Abtei Marchiennes bis um Bischof. Hugo wurde dann zum neuen Abt der Abtei gewählt.
Während seiner Zeit als Abt war der älteste Teil der Abteikirche ab 1153 komplett umgebaut. Die Arbeiten waren noch nicht beendet, als Hugo 1158 an einer Krankheit starb.
Historiker qualifizieren ihn als glückselig wegen seines hingebungsvollen Lebens. Sein Festtag ist der 11. Juni.
Literatur
- Vita Hugonis Marcianensis im Thesaurus novus anecdotorum, Teil 3, Paris, 1717.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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