WikiDer > Notrufzone
Das Notfallzonen (Französisch: Zonen de secours) bilden die Organisationsstruktur der Feuerwehr in Belgien. Es sind insgesamt 35 (plus Brüssel) und sie haben seit dem 1. Januar 2015 die kleineren „Vorzonen“ ersetzt. Die Skalierung wurde im Rahmen der Feuerwehrreform. Der Grund für diese Reform war die Gaskatastrophe in Gellingen, die zeigte, dass die Organisation der Rettungsdienste nicht mehr den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft entsprach. Nach der Katastrophe wurde von der Bundesregierung eine Kommission eingesetzt, um die Reform auszuarbeiten. Der Ausschuss basierte auf drei Grundprinzipien:
- Schnellste adäquate Hilfe: Im Notfall wird nicht mehr die örtlich zuständige Feuerwehr entsandt, sondern die Feuerwehr, die am schnellsten zum Einsatzort gelangt.
- Gleicher Grundschutz: jeder Bürger hat Anspruch auf den gleichen Grundschutz, ohne dafür unverhältnismäßig viel bezahlen zu müssen.
- Hochskalieren: eine Vergrößerung des Maßstabs ist notwendig, damit die verfügbaren Ressourcen effizienter genutzt und größere Störfälle besser behandelt werden können.
Jede Zone hat Rechtspersönlichkeit und wird von einem Zonenrat und einem Zonenrat geleitet. Die Bürgermeister der jeweiligen Gemeinden bilden per Gesetz den Zonenrat, der den Zonenrat ernennt. Der Zonenrat ernennt wiederum einen Zonenkommandanten, der für die Organisation und Verwaltung der Zone verantwortlich ist.
In Brüssel-Hauptstadt ist es eine regionale Einrichtung, die Feuerwehr- und Rettungsdienst in Brüssel-Hauptstadt (DBDMH), die für die Feuerwehren zuständig ist. Der DBDMH fällt weitgehend außerhalb des föderal organisierten Systems der Entlastungszonen.
Aufführen
Siehe auch
- Feuerreform in Belgien
- Liste der Polizeizonen in Belgien
- Sicherheitsregion und regionale Feuerwehr (Die Niederlande)
Externer Link
- Notfallzone.be
- Königlicher Erlass vom 2. Februar 2009 zur Festlegung der territorialen Abgrenzung der Entlastungszonen
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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