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Humanitair expressionisme

Humanitärer Expressionismus ist ein Kunstbewegung von Anfang an 20. Jahrhundert und war hauptsächlich in Flandern und Deutschland Beliebt.[1]

Die humanitäre Expressionismus ist eine Kunstform, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, ein Ausdruck von Gefühlen und Emotionen mit leuchtenden Farben. Diese Kunstbewegung tritt sowohl in der Malerei wie in der Literatur, zum Beispiel mit Paul van Ostaijen und Marnix Gijsen in der flämischen Literaturzeitschrift Platz. Die Künstler erleben die Realität mit all ihrem Elend als Ansporn, Gefühle des Friedens und der universellen Brüderlichkeit auszudrücken.

In erster Linie als Reaktion auf die Schrecken der Erster Weltkrieg die Bewegung führte einen verbissenen Kampf für die Rettung der Menschheit gegen die Kapitalismus, die sie für den Krieg verantwortlich machten, und gegen die Romantiker Individualismus. Die Humanitären Expressionisten lehnten die Distanz des Künstlers in einem elitären Individualismus ab und sahen das Individuum in einem kosmisch, religiös Verbindung mit dieser Gemeinschaft. Humanitärer Expressionismus ist daher International fokussiert („Gemeinschaft der Nationen“) und Pazifist. Dieses soziale und moralische Engagement konkretisierte sich vor allem in Deutschland und dort vor allem in Zeitschriften wie Der Sturm (1910-1932, herausgegeben von Herwarth Walden) und Die Aktion (1911-1932) von Franz Pfemfert. Wichtige Vertreter waren Kurt Hiller, August Stramm, Franz Werfel und Georg Trakl.