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Humfred IV van Toron
König Baudouin (IV) segnet die Ehe zwischen Humfred und Isabella.

Humfred IV. von Toron (ebenfalls Humpfrey, Homfried oder onfroy) (c.1166 - c.1192) war Herr von toron, Kerak und der Äußeres Jordanien, und behielt es als Vasall des Königreich Jerusalem.

Lebenszyklus

Humfred war ein Sohn von Humfred III. von Toron und Stephanie van Millysein Vater starb früh. Seine Mutter heiratete noch zweimal, zuerst Meilen von Plancy und dann mit Reinoud von Châtillon. Im 1180 Humfred verlobt sich mit Isabella von Jerusalem, Tochter des Königs Amalrich I. von Jerusalem, im November 1183 heirateten sie in der Kerak-Festung, genau zur gleichen Zeit die Burg belagert von Saladin wegen eines Streits mit Humfreds Stiefvater Reinoud. Im 1187 ist Humfred während der Schlacht von Hattin und wird danach gefangen genommen, später wird er freigelassen und übernimmt die Verteidigung von Kerak. Eine andere Quelle besagt genau, dass Humfried in Jerusalem blieb und nach der Belagerung Jerusalems (1187) gefangen genommen wurde, gelingt es seiner Mutter, ihn zu befreien, nachdem sie die Übergabe der Burgen Kerak und Montreal versprochen hatte, was die Garnisonen jedoch später nicht tun würden[1] Im 1190 seine Ehe mit Isabella wird aus Gründen der Erhaltung des Königreichs annulliert, sie heiratet dann Konseil von Monferrato und entlässt Humpfrey mit der Regentschaft von toron[2]. Humpfrey verbündet sich dann mit Guy de Lusignan und später auch mit King Richard I. von England. Er ist an Verhandlungen zwischen Richard und Saladin beteiligt, zum Beispiel unterhält er sich mit al-Adil (Saladins Bruder) in Lydda[3]. Im 1192 Conrad von Montferato wird ermordet, Humfred wird verdächtigt, ebenso wie Richard und Guy. Nach 1192 hört man nicht mehr viel von Humfred, es wird angenommen, dass er an einer vorherrschenden Krankheit starb, seine Mutter und spätere Schwester Isabella die Rechte über Toron bekommen.

Verweise

  • Wilhelm von Tyrus, Eine Geschichte der Taten jenseits des Meeres, trans. E. A. Babcock und A. C. Krey. Columbia University Press, 1943.
  • Steven Runciman: Geschichte der Kreuzzüge. München 2001. ISBN 3-423-30175-9
  • Andreas Bauer: Die Kreuzfahrerkönigreiche im Heiligen Land, in: JMG 31, 1999, S.213-265
  • René Grousset, L'Empire du Levant: Histoire de la Question d'Orient, 1949 [detail des editions]