WikiDer > Hypochondrie
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Hypochondrie | ||||
| Synonyme | ||||
| Latein | Morbus mirachialis[1] Hypochondrie[2] | |||
| Codierungen | ||||
| ICD-10 | f45.2 | |||
| ICD-9 | 300.7 | |||
| MedlinePlus | 001236 | |||
| Gittergewebe | D006998 | |||
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Hypochondrie[3], oder Angst vor Krankheit, ist eine Störung, bei der eine Person davon überzeugt ist, dass sie an einer schweren Krankheit leidet. Als Anzeichen einer schweren Erkrankung werden alle Arten von gewöhnlichen oder harmlosen körperlichen Symptomen angesehen, wie zum Beispiel ein Stechen, Juckreiz oder Krämpfe. Dies kann beispielsweise zu umfangreichen Internetrecherchen nach der vermeintlichen Krankheit oder zur zwanghaften Überprüfung des eigenen Körpers führen. Hat ein Arzt den Patienten untersucht und versucht, den Patienten zu beruhigen, hat dies oft nur kurzfristige oder gar keine Wirkung.
Im psychiatrischen Klassifikationssystem DSM-IV fiel Hypochondrie unter die Rubrik „somatoforme Störungen“. Im aktuellen DSM-5-Klassifikationssystem wird die Störung als Krankheitsangststörung bezeichnet und fällt unter den Abschnitt „Somatische Symptomstörung und verwandte Störungen“.
Manchmal werden Menschen, die leicht Angst vor einer schweren Krankheit haben, als "Hypochondrien" bezeichnet. Eine Person erfüllt nur dann die Kriterien für eine Störung, wenn sie das tägliche Leben kontrolliert (siehe: DSM-5-Kriterien für Krankheits-Angst-Störung).
Es gibt wirksame medikamentöse und psychotherapeutische Behandlungen für Hypochondrie.[4]
DSM-5-Kriterien für Krankheitsangststörung
A. Beschäftigung mit einer schweren Krankheit oder deren Entwicklung.
B. Körperliche Beschwerden sind nicht oder nur geringfügig vorhanden. Liegt eine Allgemeinerkrankung vor oder besteht ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Allgemeinerkrankung (zB wenn eine Krankheit in der Familie liegt), ist die Beschäftigung eindeutig übertrieben oder unverhältnismäßig.
C. Es besteht ein hohes Maß an Gesundheitsangst, und die Person ist leicht über ihre eigene Gesundheit beunruhigt.
D. Übermäßiges gesundheitsbezogenes Verhalten (z. B. wiederholte Überprüfung des Körpers auf Krankheitszeichen) oder fehlangepasste Vermeidung (z. B. Vermeidung von Arztterminen und Krankenhäusern).
E. Die Beschäftigung mit der Krankheit besteht seit mindestens sechs Monaten, aber die befürchtete spezifische Krankheit kann sich während dieser Zeit ändern.
F. Die krankheitsbedingte Beschäftigung lässt sich nicht besser durch eine andere psychische Störung erklären, wie z. B. eine somatische Symptomstörung, eine morphodysphorische Störung, eine Zwangsstörung oder eine wahnhafte Störung vom somatischen Typ.
Geben Sie an, ob:
- Pflegebedürftiger Typ: Somatische Pflege ist weit verbreitet in Form von Arztbesuchen oder Tests und Untersuchungen
- Pflegevermeidender Typ: Somatische Pflege wird selten in Anspruch genommen gedaan
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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