WikiDer > Inharmonizität
Inharmonizität ist der unterschied der Frequenzen des Obertöne mit dem Ideal aliquot relativ zu Wurzelnote. Musikinstrumente erzeugen konstruktionsbedingt Obertöne mit Schwingungszahlen, die nicht genau ganzzahligen Vielfachen der Grundfrequenz entsprechen. Das Schallsignal ist dann nicht streng periodisch mit der Frequenz der Grundschwingung.
Bestimmtes Schlaginstrumente wie Kirchenglocken und andere Uhren, wählen und Schlagzeug erzeugen komplexe und unharmonische Klänge. Der Konstrukteur ist jedoch bestrebt, den gewünschten Oberschwingungen in der Konstruktion möglichst nahe zu kommen.
Auch mit Streichinstrumente es herrscht Inharmonie, zumal die Schnur dicker und kürzer und weniger straff. Um eine möglichst saubere Harmonik zu erreichen Spektrum Saiten müssen daher lang und dünn sein mit einer maximal bearbeitbaren Spannung. Aus diesem Grund a Konzertflügel gilt als hochwertiger als ein dan Wohnzimmer Klavier.
Klavier und Flügel
Das Problem der Inharmonizität tritt natürlich bei Klaviersaiten auf. Eine leichte Inharmonie ist sogar erwünscht und verursacht den besonderen Klavierklang. Vor allem bei den tiefsten und höchsten Tönen ist der Effekt jedoch so groß, dass eine auf die richtige Frequenz gestimmte Saite immer noch den Eindruck erweckt, verstimmt zu sein und nicht mehr mit den Tönen aus den Mitten zu schwingen. Es ist die Kunst für die Klavierstimmer die verschiedenen Saiten "verstimmt", d.h. von der genauen Frequenz abzuweichen, so zu stimmen, dass die Obertöne mit den anderen Saiten einigermaßen mitschwingen.
Violine
Inharmonizität bei a Geigensaite kann bedeuten, dass die Saite auf den richtigen Ton gestimmt werden kann, aber immer noch verstimmt klingt und daher ersetzt werden muss.
Siehe auch
Externer Link
- (und) Pitch paradox