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International Standard Recording Code

Das Internationaler Standard-Aufzeichnungscode (ISRC) ist ein internationales Identifikationssystem für Tonaufnahmen und Musikvideos. Ein ISRC ist eine eindeutige und dauerhafte Kennung einer bestimmten Aufzeichnung und kann als digitaler Fingerabdruck in einer Ausgabe dieser Aufnahme kodiert werden. Damit ist es möglich, Aufnahmen automatisch zu identifizieren, zum Beispiel zum Zwecke der Honorarverwaltung (Erhebung von Lizenzgebühren). Das ISRC ist mit der Aufnahme selbst verknüpft und nicht mit ihrer physischen Form (die gleiche Aufnahme veröffentlicht am CD, Musikkassette oder DVD-Audio hat ein und denselben ISRC).

Das ISRC-System ähnelt dem für Bücher (ISBN). Ein Musikproduzent (z.B. eine Plattenfirma) muss zunächst einen Registrierungscode bei der nationalen ISRC-Agentur anfordern, oder bei der International ISRC Agency in London, wenn keine nationale ISRC-Agentur existiert. Danach kann der Produzent seinen Aufnahmen ISRCs zuordnen, die aus vier Teilen bestehen:

  1. das ISO-Ländercodez.B. GB für Großbritannien, BE für Belgien usw.
  2. den Registrierungscode, der aus drei alphanumerischen Zeichen besteht, die den Musikproduzenten identifizieren
  3. die letzten beiden Ziffern des Jahres, zum Beispiel "03" für 2003
  4. eine eindeutige fünfstellige Nummer, die vom Hersteller vergeben wird, z.B. "00013"

Die letzten beiden Teile werden vom Musikproduzenten selbst vergeben. Beim Schreiben werden die Teile mit Bindestrichen getrennt und "ISRC" vor den Code geschrieben. Ein Beispiel für ein amerikanisches ISRC ist also ISRC US-Z03-99-32476.

Das System ist im internationalen Standard definiert ISO 3901:2001.

Die Internationale ISRC-Agentur wird vom Sekretariat der Internationaler Verband der Phonographischen Industrie (IFPI) in London (Großbritannien).

Die nationalen ISRC-Agenturen in Belgien und den Niederlanden sind:

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