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Johanna van Chiny

Johanna von Chiny (1205 - 17. Januar1271) war mal Gräfin von Chiny von 1226 bis zu ihrem Tod 1271, ein Land in der Römisch-Deutsches Reich. Sie war auch Gräfin-Gemahlin von Gehalt.

Lebenszyklus

Givet an der Maas, Mitgift von Johanna

Johanna folgte 1226 ihrem Vater de herbertineKarolingerLudwig IV. von Chiny, nach seinem Tod. Ihre Mutter war Mathilde von Avesnes. Sie heiratete zwischen 1226 und 1229 Arnold IVGraf von Loon, woraufhin Arnold IV sich sofort Graf von Chiny nannte. Mit dem Grafenhaus Loon kam die sogenannte 2. Dynastie in Chiny an der Macht, wo die 1. Dynastie bildete den Chiny-Zweig innerhalb des Karolingerhauses[1].

Johanna empfing unter anderem die Dörfer Givet, Agimont und Embise entlang als Mitgift. Ihr Mann Arnold räumte das Schloss des Grafen chiny zum Semois und wählte eine neue Hauptstadt, Montmedy, am leichter zugänglichen Fluss, der chiers, ein weiterer Nebenfluss der Gittergewebe. Der Chronist Alberich von Trois-Fontaines erzählte, wie Inquisitor Conradus während der Folter die Namen anderer Ketzer extrahieren wollte und dass ein Gefangener dabei angeblich den Namen der Gräfin Johanna erwähnte. Alberich von Trois-Fontaines bestritt jedoch in seinem Werk, dass Johanna eine Teufelsanbeterin sei und gab an, die Gefangene habe den Namen Gräfin Johanna fallen gelassen, in der Hoffnung, selbst freigelassen zu werden.[2]

Ihr Ehemann Arnold IV hat sie überlebt, nachdem sie 17. Januar1271 war verstorben. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Paar bereits entschieden, welcher Sohn welchen Teil der Loon-Chiny-Doppelgrafschaft erhalten sollte. Ihr Sohn Lodewijk war schon dabei 1268 Graf von Chiny unter dem Namen Louis V.[3] Ihr ältester Sohn Jan wurde in 1273 dann wieder Graf van Loon.

Familie

Wappen der Union von Gehalt (links: rot-gelbe Streifen) und von chiny (rechts: Angeln der Semois)

Das Paar hatte 10 Kinder und zahlreiche Enkelkinder[4]. Zu erwähnen sind die Kinder:

Siehe auch