WikiDer > Blechklöppel
basteln ist ein ausgestorbener Beruf in den Niederlanden. Die Handarbeit des Tüftlers bestand in der Reparatur von Küchenutensilien inkl. Kessel. Damals bestanden solche Gegenstände oft aus Kupfer. Abgenutzte Stellen könnten geflickt werden, z.B. ein Stück Metall, ein "Lappen", mit Zinn (Element) über die Schwachstelle gelötet. Kupferkessel haben im Inneren eine Zinnschicht, die verhindert, dass die Speisen mit dem Kupfer in Kontakt kommen. Diese Schicht könnte auch den Bastler reparieren.
Der Tüftler war meist ein reisender Selbständiger und wurde auch Ketelboeter oder PANboeter (Penalize ist ein altes Wort für Reparatur) genannt. Der verwandte Beruf des Kupferschmied konzentrierte sich mehr auf das Erstellen neuer Objekte.
In Flandern sprach man über der kesselkaufscher. Das Lichterveldse Straßenname Ketelbuiserstraat ist ein Beispiel dafür.
Das englische Äquivalent Basteln (damals Tincker[1] ) ist ein wenig schmeichelhaftes Wort, das in verwendet wird Irland und Großbritannien wird verwendet, um umherziehende Gruppen zu bezeichnen, wie z Zigeuner und der irischReisende. Der Begriff Tinker wird als Schimpfwort für umherziehende Händler empfunden, die überall klingeln und den Leuten anbieten, Messer zu schärfen und Kessel zu waschen. Das englische Wort für Zinn ist Zinn, wodurch das Wort Tinker entstand.
Die französischen Begriffe sind chaudronnier, Dinandrier oder Mainen.[2]
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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