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Klooster Dolphia
Vorderseite
Seitenansicht links
Teil der Mauer um das Kloster

Kloster Delphia ist ein ehemaliges Kloster des Ordens von Kapuziner in der Nachbarschaft Delphin im Glaner-Brücke in der Nähe von Enschede. Es wurde gebaut aus 12. August1936 und wurde als Kloster von 1937 bis um 1996. 1999 wurde das Kloster als designated bezeichnet Nationaldenkmal.

Geschichte

Die Geschichte des Dolphia-Klosters beginnt mit der Gründung einer Pfarrei im Dolphia-Distrikt. Dieser Stadtteil wurde um 1930 an der Gronausestraat im heutigen Enschede erbaut, gehörte aber damals zu Lonneker. Die römisch-katholischen Einwohner des Stadtteils Dolphia waren für ihre religiösen Aktivitäten von Glanerbrug abhängig. Der Pfarrer von Glanerbrug beschloss daraufhin, in Dolphia einen Außenposten zu gründen, woraus die 1934 erbaute Bernadette-Kirche resultierte. Währenddessen suchte der Kapuzinerorden nach einem geeigneten Standort für den Bau eines neuen Klosters. Die Wahl fiel auf den Stadtteil Dolphia. Bei der Wahl dieses Ortes müssen die finanziellen Schwierigkeiten der Gemeinde eine wichtige Rolle gespielt haben. Die Kirche und das Haus mit großem Grundstück wurden gekauft. Die Kapuziner bezogen zunächst das Haus, das vor der Kirche stand, und konnten dann mit dem Bau des Klosters beginnen.

Der Architekt

Für die Gestaltung des Klosters zeichnet der römisch-katholische Architekt M. van Beek aus Eindhoven verantwortlich. Mit dem Entwurf der Bernadette-Kirche als Ausgangspunkt entschied er sich für den Bau des Klosters im traditionalistischen Stil. Er hatte die Idee, dem Gebäude einen möglichst mittelalterlichen Charakter zu verleihen. Daher die Konstruktion mit einem großen, hellroten Ziegelstein, der klösterlicher Witz heißt, ein im Mittelalter verwendeter Stein. Neben traditionellen Materialien scheute er sich nicht, neue Materialien zu verwenden. Dies spiegelt sich unter anderem in der Verwendung von Stahlzargen und Innenjalousien wider.

Konstruktion

Der Architekt begann 1936 mit dem Zeichnen, mindestens zwei Versionen von Konstruktionszeichnungen sind bekannt. 1937 war das Gebäude bezugsfertig. Das Kloster wurde von einem römisch-katholischen Bauunternehmer, der Gebr. Bröring aus Stadskanaal/Apeldoorn. 60 Auftragnehmer wurden aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Sie waren mit 123.500,00 Yen am billigsten.

Die beiden Kirchen

Hinter der Bernadettekirche befindet sich die Klosterkirche. Diese Kirchen sind für die Mönche sofort geschlossen. Die innere Verbindung zur Bernadettekirche war zunächst ein offener Bogen, später eine Mauerwerksmauer. An der Wand hängt ein Wandbild. Die Klosterkirche ist aus der gleichen Ziegelsorte, dem gleichen Mauerwerksverband und mit den gleichen Fenstern. Äußerlich ist also kein Unterschied zu entdecken. Neben der Bernadette-Kirche befindet sich ein sogenanntes Lourdes-Grotte angewendet. Vor der Kirche stand ein Haus namens Mon Refuge. Es wurde um 1972 abgerissen.

Zweiter Weltkrieg

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kam bald Unsicherheit über das Schicksal des Klosters auf. Und was befürchtet wurde, geschah, die Kapuziner mussten das Kloster verlassen. Nach einigen Besichtigungen durch deutsche Delegationen wurde das Kloster Wehrmacht auf 31. März1943 in Gebrauch nehmen. Danach wurde das Gebäude Sitz der Grünen Polizei. Während des Krieges befand sich im Keller ein Gefängnis. Einer der Gefangenen wurde im Garten erschossen. Nach dem Krieg wurde das Gebäude 1946 an die Kapuziner zurückgegeben. Der Schaden, der nicht allzu groß war, wurde repariert.

Geschlossen und verkauft

Bis in die 1960er Jahre diente das Gebäude als Kloster. Es gab eine Zeit Kleines Seminar untergebracht in. Aber mit den großen und schnellen Veränderungen nach dem Zweites Vatikanisches Konzil von 1962-1965 und mit den notwendigen liturgischen Veränderungen hat das Interesse an dem Orden abgenommen. 1972 wurde das Kloster veräußert und verkauft, zunächst an das Konservatorium, später an Jeroen Teelen, der dort seine Firma Teelen BV gründete und teilweise renovierte. Schließlich ist es ein Mehrfirmengebäude werden. Die Bernadette-Kirche ist bis 1994 als Pfarrkirche gebraucht, dann geschlossen und auch an Jeroen Teelen verkauft.[1][2]

In 2012

Nach der nun erfolgten Restaurierung wird das Kloster in seiner Umnutzung weitere Gestalt annehmen: Geplant sind unter anderem eine Erweiterung des Konzepts eines Mehrfirmengebäudes, eines Besprechungs- und Konferenzraums.

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