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Kloostertuin

Klostergärten, ebenfalls Kreuzzüge oder viridaria genannt, sind Gardens um oder in der Kloster. Im Mittelalter lagen sie meist zentral mit den Klostergebäuden herum. Historisch gesehen haben die Gärten unterschiedliche Daseinsberechtigungen.

Der Kräutergarten (herbularius) hatte hauptsächlich a Arzt Funktion. Da Texte aus römischer und griechischer Zeit hauptsächlich in Klöstern aufbewahrt wurden, gab es im Mittelalter in einer Reihe von Klöstern für diese Zeit ein angemessenes medizinisches Wissen. Pflanzen mit medizinischen Eigenschaften wurden in der Kräutergärten aus den Klöstern gewachsen. Die Medikamente aus diesen Pflanzen waren für die lokale Bevölkerung wichtig. Außerdem bestand der frühmittelalterliche Klostergarten oft aus einem Gemüsegarten (hortus) und ein Obstgarten. Diese Gärten hatten hauptsächlich eine Nutzfunktion und erforderten nicht viel Dekoration.

Professor Doktor. Duft erkundete den Kräutergarten des Stift St. Gallen wie auf dem berühmten abgebildet Klosterplan um 820. In einem Gedicht von 842 werden 23 Pflanzen aus dem Garten erwähnt, Das Kulturhortorum von Walafrid Strabo:

  1. Salbei
  2. bereuen
  3. Abrotanum
  4. Cucurbita
  5. Melone
  6. Absinth
  7. andoorn
  8. Fenchel
  9. Gladiolen / Schwertlilie
  10. Maggi-Pflanze
  11. Kerbel
  12. Lilie
  13. Mohn
  14. Scarega und Cortus-Meg-Kraut und Frauenminze
  15. Mentha
  16. Pulikarien / Berufskraut
  17. Sellerie: lindert Blasenstörungen, fördert die Verdauung, lindert Übelkeit.
  18. Beton
  19. Landwirtschaftgri / agrimonie: lindert Bauchschmerzen, heilt Wunden.
  20. Ambrosia / Wermut: blutentzieht, fördert die Feuchtigkeitsbildung.
  21. nepeta / Katzenminze: heilt Hautverletzungen, fördert das Haarwachstum.
  22. Schwarzer Rettich: heilt Husten.
  23. Rosa / Rose: das Öl davon ist in vielen Fällen von Vorteil.

Eine Reihe von Feldern und Wiesen wurden im Mittelalter zur Nahrungsversorgung genutzt. Im frühen Mittelalter hatten diese Gärten neben der Nahrungsquelle für die Bewohner oft auch eine Bildungsfunktion: Sie dienten der Vermittlung landwirtschaftlicher Grundkenntnisse wie Düngung und Fruchtfolge an die Bevölkerung.

Symbolisch

Der Garten hatte im Mittelalter auch alle möglichen religiösen Konnotationen. So stellte ein Garten das Irdische dar Paradies, die Jungfrau Maria, nach dem Text in der in Lied der Lieder wer spricht von der Braut als einem "geschlossenen Garten" (Hortus-Fazit) oder die Kirche. In den Niederlanden zum Beispiel die Einsiedelei von Kriegshütten "Unsere Liebe Frau vom eingezäunten Garten."

Ein Beispiel für den Garten im symbolischen Sinne findet sich im Lied „Herr Jesus hat einen Garten“, das noch heute gesungen wird.

Herr Jesus hat dort eine Hofke mit schönen Blumen.
So möchte ich wählen, es ist in Ordnung!
Man hört nichts als Engel singen und Harfe spielen,
Rotweine und Trompeten und viele davon auch.

Im Rest des Songs sind alle möglichen guten Eigenschaften (die sogenannten Tugenden) beschrieben als Blumen, die in "der Garten von Jesus"stehen.