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Kolblei
Kolblei
IUCN-Status: Nicht bedroht[1] (2008)
Kolblei
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Aktinopterygie (Strahlflossen)
Auftrag:Cypriniformes (Cypriniden)
Familie:Cyprinidae (Eigentlich Karpfen)
Sex:blicca
Nett
Blicca björkna
(Linné, 1758)
Synonyme
Aufführen
  • abramis bjoerkna (Linn, 1758)
  • Cyprinus bjoerkna Linné, 1758
  • Cyprinus blicca Bloch, 1782
  • Blicca argyroleuca Heckel, 1843
  • Blicca intermedia Fatio, 1882
  • Cyprinus gieben Wulff, 1765
  • Cyprinus latus Gmelin, 1789
  • Cyprinus latus Gronow, 1854
  • Cyprinus meckel Hermann, 1804
  • Cyprinus plestya Leske, 1774
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
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(und) Weltregister der Meeresarten
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Angeln

Das kolblei oder blass (Blicca björkna) ist ein Süßwasserfisch, der zu den Cypriniden gehört.

Eigenschaften

Dieser silbrige Fisch hat einen stark seitlich abgeflachten Körper mit einem braungrauen Rücken. Er hat große Schuppen. Das Auge ist relativ groß und farblos, die Basis der Brust- und Bauchflossen ist rötlich. Die Flossen sind relativ klein. Ältere Exemplare werden etwas dicker und der Rücken beginnt sich hinter dem Kopf etwas auszubeulen. Junge Exemplare sind nur sehr schwer von jungen Brassen zu unterscheiden, das Zählen einer Schuppenreihe zwischen Rückenflosse und Seitenlinie ist ein zuverlässiges Merkmal.

Lebensstil

Die Kolblei schwimmt bodennah und ernährt sich von Krustentieren, Schnecken, Pflanzen und Algen. Wasserpflanzen sind für das Laichen unerlässlich. Die Kolblei ist etwas strömungsliebender als die Brasse.

Verbreitung und Lebensraum

Diese Art ist häufig in Norden- und Mitteleuropa in Teichen und Flüssen, mit Vorliebe für Brackwasser.

Kolblei und Brassen

Das Kolblei wird oft mit dem verwechselt Brachsen. Die Kolblei ist aber leichter und an der roten Basis der Brustflossen zu erkennen. Außerdem ist der Kopf stumpf und das Auge relativ groß im Vergleich zur stumpfen Schnauze. Bei sehr jungen Exemplaren ist diese Eigenschaft noch nicht sinnvoll und es ist am besten, die Schuppen zwischen Rückenflosse und Seitenlinie zu zählen. Ein Koblei hat 9 bis 10 Schuppen und eine Brasse 11 bis 13. Dies lässt sich am besten anhand eines scharfen Digitalfotos beurteilen. Das macht das Zählen der Waage etwas tierfreundlicher und einfacher.

Die Kolblei ist kleiner als die Brasse, in den großen Flüssen höchstens 45 Zentimeter.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden junge Brassen oft als blanchiert bezeichnet. Dies ist jedoch auch der Spitzname eines Kolblei.

Kolblei oben, Brasse unten

Name

Andere Namen

Das Tier ist auch unter den Namen bekannt: Platte (ein typisches Groningen name), Bliek, Wadenauge, Kol, Gully, Speiseröhre, Pfeilauge, Flach- und Wulstauge.

Sprachgebrauch

Das Blei kommt im Sprichwort vor: Er liegt wie ein bleis, was bedeutet: Er ist so betrunkendass er sich nicht bewegen kann.

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