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Kuregem
Cureghem
Bezirk von Anderlecht
Cureghem (Brüssel Hauptstadtregion)
Cureghem
Kerndatei
RegionFlagge Region Brüssel-HauptstadtBrüssel
GemeindeAnderlecht
Koordinaten50° 50′ N, 04° 20′ O
Einwohner (2006)20.933

Cureghem (Französisch: Cureghem) ist ein Nachbarschaft in dem Belgier Gemeinde Anderlecht in dem Region Brüssel-Hauptstadt. Der Bezirk liegt an der Grenze zu Brüssel Stadt und ist eingeschlossen von der Charleroi-Brüssel-Kanal und Bahnlinie 28 die östlich davon verläuft.

Cureghem entwickelte sich während der Industrielle Revolution im 19. Jahrhundert und befindet sich heute nach dem Niedergang der Branche in großen sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ein weiterer sich verschlechternder Faktor ist der Mangel an geeigneten Wohnungen. Die Mehrheit der Einwohner ist Einwandererstämme.

Geschichte

Auch aufgrund der günstigen Lage am Kanal florierte die Textilindustrie in dem Weiler. Es gab immer viel kommerzielle Aktivität entlang der Zenne Vieles davon war mit dem verbunden Schlachthof Anderlecht. Ursprünglich gehörte der Schlachthof der Stadt Brüssel, erbaut 1842. Nach mehreren politischen Diskussionen wurde der Schlachthof in die Ropsy-Chaudronstraat verlegt.

Die Schlachthöfe Anderlecht wurden 1890 eingeweiht. Das damals malerische Bild der überschwemmten Wiesen entlang der Senne verschwand endgültig. Von da an wurde die Nachbarschaft immer wohlhabender und geschäftiger.

Der Gemeinderat von Anderlecht beschloss, einen dynamischen städtebaulichen Kurs zu verfolgen und breite Straßen westlich der Stadt zu bauen Bergensesteenweg, traditionell das Zentrum von Cureghem. Zu dieser Zeit entstanden auch die meisten stattlichen Gebäude des Weilers, darunter das neue Rathaus von Anderlecht. Das Rathaus wurde entworfen von Jules Jacques Van Ysendyck, die sich auch vor dem Rathaus von befindet Schaerbeek signiert und wurde 1879 fertiggestellt.

1997 brachen in Cureghem Straßenunruhen aus, nachdem ein mutmaßlicher Dealer von der Polizei erschossen worden war Gendarmerie. Danach kam es zu mehreren Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei. Diese Unruhen gaben Cureghem eine sehr negative Konnotation. Am Wochenende vom 11. bis 12. April 2020 brachen Unruhen aus, von denen angenommen wurde, dass sie durch zunehmende Spannungen nach vierwöchiger Sperrung während der Corona-Pandemie.[1] Nachdem ein flüchtender junger Mann bei einem Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug getötet worden war, plünderten junge Randalierer ein Polizeifahrzeug und machten sich mit einer Dienstwaffe davon.[2] Kurz darauf beschloss der Stadtrat, die Umsetzung der Pläne zum Ausbau autofreier Straßen zu beschleunigen.[3]

Verweise