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La Chrysalide

La Chrysalide war ein Brüssel Vereinigung eher fortschrittlicher bildender Künstler des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Der Verein wurde 1875 von Eugène-Henri Dubois gegründet, Victor Fontaine, Celestin Gilleman, Theo HannonAuguste Charles Navez, Perikles Pantazis, Auguste-Ernest Sembach, Henry Stacquet und Alfred Verhaeren.

Das Hauptziel des Vereins war es, Ausstellungen mit den Werken der Mitglieder zu organisieren. Dies geschah nur vier Mal und die ersten drei Mal unter schlechten Bedingungen in verrauchten Wirtshäusern. Nacheinander im Café 'Le Ballon' auf der Cantersteen (November-Dezember 1876), im Café 'La Bouteille du Brabant' ebenfalls auf der Cantersteen (März 1877), im Café 'Le Petit Louvain' auf dem Leuvense Plein (März -April 1878) und –die letzte- in der Janssens-Halle, einem „richtigen“ Ausstellungsraum (Mai-Juni 1881).

Nach der Gründung im Jahr 1875 schlossen sich viele weitere Künstler mit mehr oder weniger fortschrittlichen Ideen an, darunter Henry Arden, Charles-Louis Bellis, Charles Dratz, E. Vander Meulen, Guillaume Vogels, James Ensor, Victor Uytterschaut, Maurice Hagemans, Willy Finch und Georges Wilson.

La Chrysalide existierte bis 1881, als es zerfiel. Die Gruppe kann zu Recht als Vorläufer der Gruppe angesehen werden Lektion XX gelten als.

Etwa zur gleichen Zeit waren zwei weitere Künstlerkreise in Brüssel aktiv, L'Union des Arts und Vermieter, aber sie waren konservativer.

Wissenswertes

Die Einladung zur ersten Ausstellung (1876) wurde gestaltet von Felicien Rops.