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Latinisering

Latinisierung oder Latinisierung ist es in a Latein Umwandlungsform a Name, Wort oder Ausdruck.

Formanpassung

Wenn Latein als Lingua franca bei wissenschaftlichen Werken wurden die Namen lateinischer Autoren häufig latinisiert. Da lag es auf der Hand, den Namen des Autors dieser Sprache anzupassen. Dies wurde vor allem im 15. und 16. Jahrhundert in der internationalen Welt der Humanisten und Wissenschaftler zum Brauch. Die Annahme eines latinisierten Namens war einerseits ein Zeichen dafür, dass man nun zum Respublica-Literatur (Republik der Gelehrten; d.h. die humanistische Elite), aber andererseits oft auch ein praktisches Mittel, um seine bescheidene Herkunft zu verbergen (die sich oft am Taufnamen ablesen ließ).[1] Ein weiteres Motiv, besonders in späteren Jahrhunderten, war der Wunsch, einen größeren Eindruck zu hinterlassen.

Die Latinisierung könnte auf der ursprünglichen Form des Namens beruhen, der zum Beispiel eine lateinische Endung hinzugefügt wurde Jansenius vor dem Jansen, während Vokale sich auch ändern können. In anderen Fällen wurde beispielsweise der Name der Geburtsstadt oder -region latinisiert Aretinus vor dem d'Arezzo, Novomagius vor dem aus Nimwegen und so weiter, oder wurde der Familienname zum Beispiel wörtlich übersetzt latomus vor dem Masson ("Mason").

Manchmal wurde ein lateinischer Name wieder „ontlatinisiert“. Zum Beispiel wenn Carolus Linné wurde geadelt, er änderte seinen Namen in Carl von Linne mit der deutschen Vorwahl von die auch in anderen schwedischen Adelsnamen vorkommt.

Berühmte latinisierte Namen

Übersetzung

Wie oben erwähnt, kann die Latinisierung die Form einer wörtlichen Übersetzung annehmen. Dann ist natürlich auch keine Formbeständigkeit mehr in Frage.

Siehe auch

Der Artikel Übersetzung von Sprachformen gibt einen Überblick über dieses und verwandte Phänomene.

Nüsse

  1. E. Bernstein, Gruppenidentitätsentwicklung deutscher Humanisten, in J. V. Mehl (Hrsg.), In laudem Caroli: Renaissance- und Reformationsstudien für Charles G. Nauert, Kirksville, 1998, p. 55.