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Lechrain
der Lechrain

Das Lechrain ist ein Gebiet in Deutschland zwischen Augsburg und der Alpen entlang des Lech, genauer gesagt das Gebiet östlich dieses Flusses. Was diesen Bereich besonders auszeichnet, ist die Lechraine-Dialekt, alle beide Schwäbisch wenn Bayerisch Merkmale und enthält auch Spuren der Mittelhochdeutsch.

Erdkunde

Der Lechrain erstreckt sich über eine Fläche von 20 km von der Gemeinde Friedberg bis zum Ammergauer Alpen. Das Gebiet ist nicht klar abgegrenzt, umfasst aber immerhin den größten Teil des Bezirks Landsberg am Lech, der südliche Teil von Aichach-Friedberg und ein Teil von Weilheim-Schongau. Der Lechrain selbst gehört zum nördlichen Alpenvorland. Teile von Pfaffenwinkel gehören ebenfalls zum Lechrain.

Im Lechrain befinden sich folgende Gemeinden:

Geschichte

Im frühen Mittelalter, als die römische Provinz Rätien gerade abgeschafft, wurde das Lechrain-Gebiet zunächst von den Alemanen. Bald darauf wurde es immer mehr Bayerisch beeinflussen. Von dem 6. Jahrhundert der Lechrain war Teil der Herzogtum Bayern. Heute ist es fast vollständig Teil der Bistum Augsburg.

Der Lechrain wurde sukzessive von den Welfen, das Staufer und der Grafen von Andechs, vor dem Bereich in der 13. Jahrhundert wurde Eigentum des Hauses Wittelsbach der hier mehrere Amtsgerichte errichtete. Die Städte Landsberg, Friedberg und Schongau erhielten nach und nach allerlei Privilegien, die sie immer reicher machten. Auf der anderen Seite fiel Friedberg Streitereien zwischen Bayern und den Wohlhabenden zum Opfer Augsburg.

Als Augsburg und Ostschwaben Anfang des 19. Königreich Bayern, war Lechrain als Grenzregion politisch nicht mehr von Bedeutung.