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Lünette B ist ein Lünette an der Hoornwerkstraat in Breda. Es ist das letzte Überbleibsel der Befestigungsanlagen um Breda.
Geschichte
Im Jahr 1841 wurde der Bau von Lunet A und B in Breda durch Königliches Dekret angeordnet. Es war eine Invasion von Belgien zu befürchten. Die Lünetten waren daher Teil der sogenannten Antwerpener Front. Die Lunette hat die Form von zwei Flügeln mit drei Plätzen für einen Mörser (Kasematte) und mit zwei Geschützkasematten und einem Pulvermagazin. Diese Art der Verteidigungsarbeit ist einzigartig in den Niederlanden.
25 Jahre nach dem Bau dieser letzten Verteidigungsanlagen wurde die Festung Breda per Königlichen Erlass aufgehoben und der Abbau konnte beginnen. Lunet A wurde 1914 abgerissen, um eine neue Ausbildungsstätte zu errichten. Lunet B blieb das einzige Überbleibsel der Festung Breda.
Restaurierung und Wiederverwendung
Im Jahr 2005 wurde durch die Realisierung eines gläsernen kubischen Bürogebäudes über der baufälligen Ruine ein wetterfester Schutz für das Denkmal errichtet. Als Ausgangspunkt für den Entwurf diente die Sichtbarkeit der Ruine. Wenn man ein Gebäude aus Glas macht, entsteht die Idee, dass ein sehr großer Stein in einer Vitrine ausgestellt wird. Der Kontrast zwischen den Materialien Glas und Stein verstärkt den Unterschied zwischen dem historischen Denkmal und der neuen Funktion als Bürogebäude.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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